Stille Revolution

Warum Stille Revolution?

Die Wahl meines Blogtitels erfolgte intuitiv. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, auf DeinFreund einen Artikel über meinen Weg zum Vegetarismus zu veröffentlichen und wie meine Ernährungsweise über die vergangenen Jahre auch meine Mitmenschen beeinflusst hat. Auch wenn ich nach meinen letzten Recherchen zum Thema Tierausbeutung am Liebsten jeden meiner fleischessenden Verwandten und Freunde dazu zwingen möchte, sich Earthlings anzuschauen bis ihnen das Steak im Hals stecken bleibt, ist mir bewusst, dass ich mit Konfrontation nicht viel bewirken werde. Die wenigsten meiner Freunde und Bekannten haben Interesse daran geäußert, von mir mit haarsträubenden Fakten über Massentierhaltung aufgeklärt zu werden. Ein Stück von meinen veganen Kuchen hat aber bisher niemand abgelehnt.

Der richtige Ansatz ist also, nicht den belehrenden Weltverbesserer zu spielen und andere auf ihre Fehler hinzuweisen, sondern als positives Beispiel voranzugehen und zu demonstrieren, dass eine vegane, ausgewogene und friedliche Lebensweise möglich ist und Spaß macht. Es liegt mir viel daran, dass meine engsten Freunde und Familienmitglieder meine Gründe verstehen und sich vielleicht auch über ihre eigene Ernährungsweise und die damit verbundenen Auswirkungen auf ihre Gesundheit, die Tiere und die Umwelt Gedanken machen. Als Psychologiestudentin ist mir aber auch bewusst, dass jeder einzelne seine Ernährung nur dann dauerhaft umstellt, wenn er oder sie intrinsisch motiviert ist. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigen zahlreiche Präventionskampagnen, die neben Warnungen vor negativen Konsequenzen auch die positiven Folgen einer Verhaltensänderung betonen.

Drei Menschen, die mir sehr wichtig sind, leben auf meinen Anstoß hin heute als Vegetarier. Für diese Umstellung hätten meine positiven Impulse in Richtung Tierschutz jedoch nie ausgereicht – sie haben alle auch wichtige Argumente für sich selbst gefunden, warum sie heute auf Fleisch und Fisch verzichten.
Ich wünsche mir, dass ich auch in den kommenden Jahren den Menschen in meinem Umfeld zeigen kann, wie schön es ist, unsere besten Freunde zu schützen und dass Vegetarismus und Veganismus keineswegs Verzicht bedeuten.

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