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Vegan Wednesday #50

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Eben habe ich Ella im Haustier-Board entdeckt. Wieso wusste ich nicht, dass es ein Haustier-Board gibt?? Ich brauche wieder mehr Fotos von Ella!
Nachdem Ella nun schon sechs Monaten bei uns wohnt, verfolge ich sie nicht mehr stündlich mit dem iphone oder der Kamera – und ganz ehrlich? Momentan ist sie ein ziemlich langweiliges Fotomodel. Sie liegt im Flur, auf dem Sofa oder zu meinen Füßen und bewegt sich so wenig wie möglich. Nur gestern, da habe ich mir gewünscht, mein Handy dabei zu haben… Ella und ich haben eine größere Tour gemacht und sind zu einem Fluss gelaufen, wo sie schwimmen – pardon, wohl eher planschen – kann. Ich habe nämlich sowieso schon jede Menge Ärger mit dem Ordnungsamt und kann mir es mir nicht leisten, dass die mich dabei erwischen wie ich Ella spät abends im Dorfbrunnen paddeln lasse. Gestern waren wir also am Fluss und was macht mein verhaltensgestörter Lieblingshund? Ella zeigt mir ihre Dankbarkeit, indem sie mir einen alten Alpro Soja-Tetrapack an Land fischt. Ganz als würde sie sagen ich stehe voll und ganz hinter deiner veganen Lebensweise. Eine klatschnasse Ella mit Sojamilchpackung wäre bestimmt ein schöner Schnappschuss gewesen. Stattdessen gibt es unten ein Foto von Ella an der Schleppleine im Park. Da erholt sie sich übrigens gerade von der Häschenjagd.

Nun zum normalen Board des Vegan Wednesdays.
Herzlichen Glückwunsch zum 50igsten und ein Dankeschön an euch, Carola, Anette, Julia und Regina für euer Engagement!
Es ist immer wieder schön, mitzumachen und sich hinterher die buntgemischten Fotos bei Pinterest anzusehen!

Bei mir gab es diesen Mittwoch:
» Zum Frühstück einen Smoothie mit Himbeeren, Limette und Minze
» Zum Mittagessen Misosuppe mit viel Tofu
» Zum Abendessen Potatoe-Wedges mit veganer Remoulade

Habt ein schönes Wochenende!

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Vegan Wednesday #49

Nach langer Zeit bin ich endlich auch mal wieder dabei, beim Vegan Wednesday. Der vergangene Mittwoch war aber auch der erste Mittwoch seit langem, an dem ich mal wieder gekocht und gebacken habe. In der Zeit davor gab’s meistens Take Away, Fast Food auf Festivals oder nur kleine Snacks in den Lernpausen ohne Zeit für Fotos. Aber nächste Woche muss ich einfach wieder mitmachen! Vielleicht backe ich dann anlässlich des 50. Vegan Wednesdays auch Törtchen? Mal sehen (:

Frühstück: Kürbiskernbrötchen mit veganer Remoulade und frischer Kresse
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Mittagessen: Wraps mit veganem Frischkäse, Rucola und eingelegten Tomaten
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Abendessen: Gemüseeintopf indischer Art mit Basmatireis
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Himbeertörtchen, der ideale Sommernachtisch!
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Ella gibts übrigens auch noch. Der geht’s gut, abgesehen von der Hitze. Hier pausiert sie gerade an der Uni:
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Vegan Wednesday – 01. Mai 2013


Diese Woche sammelt Regina von muc.veg und wer am Mittwoch Fair Trade Produkte beim Frühstücken verwendet hat, kann gleich noch beim veganen Fair Trade Frühstück bei Carola mitmachen!
Bei uns gab es zwar ein ausgiebiges Frühstück am Mittwoch, fair trade war aber nichts davon, wie ich hinterher erschüttert feststellen musste. Bei den nächsten Einkäufen muss ich da wohl noch genauer darauf achten.
Wir haben uns aber auf jeden Fall rundherum durchgefuttert; das ein oder andere neue Produkt (zum Beispiel vegane Teewurst von Tartex, die sehr sehr lecker ist) wurde getestet und auch zwei neue Rezepte, darunter das mittlerweile wohl berühmte vegane Rührei aus dem Buch Veganista von Nicole Just, habe ich nachgekocht. Denn ausgerechnet dieses Rezept ist mir in der letzten Woche in mehreren Zeitschriften begegnet und dann – nach längerem Hin und Her – musste ich mir das Buch dazu dann doch kaufen, obwohl ich ja eigentlich mehr als genug vegane Kochbücher habe.
Zum Rührei: Als ich noch Eier gegessen habe, war ich kein großer Rühreifan – ich wage sogar zu behaupten, dass ich zuvor mit 14 das letzte Mal Rührei gegessen habe (an den Tag erinnere ich mich ziemlich genau). Die Tofu-Variante war mir noch etwas unheimlicher als normales Rührei, obwohl sie sich schnell und einfach zubereiten lies. Und ich war dann doch erstaunt. Das vegane Rührei kann sich sehen und schmecken lassen. Mein Freund fand es sogar so lecker, dass er nun Werbung dafür macht und ich weiß schon ganz genau, was ich am Sonntag zum Frühstück bei meiner Mutter mitbringe.
Das zweite neue Rezept ist die Mousse au Chocolat von Nicoles Blog. Ich habe allerdings nur 50g Schokolade verwendet, da ich es nicht ganz so herb mag. Ich habe zum ersten Mal Cresoy verwendet, die es bei uns neuerdings im Reformhaus zu kaufen gibt. Wenn man die Mousse auf Chocolat nach dem Aufschlagen kurz ins Gefrierfach stellt, wird sie noch ein wenig fester.
Sonst gab es Mittwoch übrigens nicht allzu viel zu essen bei uns. Nach einem längeren Maispaziergang mit Ella haben wir uns über die Rühreireste hergemacht. Abends gab es einen Hugo mit Limetten und frischem Basilikum – mein absolutes Lieblingssommergetränk.

Fotos von meinem ersten Versuch, veganes Sushi zu machen, gibt es Anfang nächster Woche. Morgen speisen wir erstmal im Velo, darauf freue ich mich schon seit Wochen, denn die Tageskarte bei Facebook klingt immer ganz fantastisch! Ich bin gespannt, was es morgen gibt (:

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende & viel Sonne!

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Vegan Wednesday 10. April 2013

Die Prüfungen habe ich endlich hinter mir und somit bin ich auch wieder beim VW dabei!
Gestern mittag habe ich einen gemischten Salat mit angebratenen Croutons gegessen. Abends gab es gebratene chinesische Nudeln mit Gemüse. Wir standen nämlich vor ein paar Tagen vor den verschlossenen Türen unseres Lieblingsasiaten: Montag Ruhetag. Damit wir in Zukunft jederzeit unserer Lust auf Pad Thai nachgehen können, hab ich dann gestern ausprobiert, ob sich das gut nachkochen lässt. Ein Wok wäre durchaus hilfreich gewesen, aber auch in der Pfanne ist es ziemlich gut geworden! Yummy (:
Außerdem ist der Zucker wieder in unserer Küche eingezogen. Nach meiner letzten Prüfung habe ich das Buch Sweet Vegan von meiner Mutter geschenkt bekommen. Natürlich musste ich da gleich etwas ausprobieren und na klar – statt erstmal die einfachen Muffins zu testen, hab ich mich direkt für die geschichtete Himbeer-Buttercreme-Torte entschieden. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen – findet auch Ella, die unbedingt mit aufs Foto wollte!
Happy Vegan Wednesday!

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Vegan Wednesday – 20. März 2013

Mittlerweile freue ich mich immer schon auf die Mittwoche, da ich mir sonst selten die Zeit nehme, besondere Gerichte auszuprobieren. Aber dank dem Vegan Wednesday stelle ich mich an diesen Tagen neuen Herausforderungen in der Küche. Gestern war ich wirklich experimentierfreudiger als sonst und habe sogar meinen morgendlichen Smoothie etwas abgewandelt! (;
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Nicht zu übersehen: Ich habe ein neues Kochbuch. Am Wochenende schaffe ich es hoffentlich, dazu einen eigenen Post zu schreiben. Bei fast allen meinen heutigen Gerichte habe ich mich von The Green Kitchen inspirieren lassen, aber irgendwie bin ich nicht so gut im Rezeptenachkochen… Dafür kann ich aber mein neustes Kartoffelsalatrezept hier mit euch teilen!
Das erfrischende grüne Getränk ist ein Virgin Apple Mojito in seiner ursprünglichen Fassung. David und Luise (die Autoren) sind aber glückliche Besitzer eines Entsafters. Ich nicht. Meine Alternativlösung war, eine Kiwi und einen Apfel zu pürieren und durch ein Sieb zu reiben. Nicht empfehlenswert, da sehr umständlich. Dafür war es lecker! Zu Apfel und Kiwi kamen noch eine halbe Limette, etwas Sprudel, Minze und Eiswürfel.

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Kuchen gab es auch endlich mal wieder. Auch aus The Green Kitchen, David hat den Kuchen allerdings mit Eiern gemacht. Also wurde das Rezept wieder etwas abgewandelt und veganisiert.
Übrigens ist das kein normaler Schokokuchen! Statt Zucker habe ich Ahornsirup verwendet, statt Margarine Olivenöl und die geheime Zutat, die den Kuchen so schön saftig macht, ist Rote Beete!

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Voilà. Abends gab es selbstkreierten Radieschen-Dill-Kartoffelsalat.

Zutaten:
» 1,5kg kleine Kartoffeln
» ein Bund Radieschen
» 5 Frühlingszwiebeln
» 5 Knoblauchzehen
» ein Bund Dill
» 2 TL Zitronensaft
» 100g vegane Mayonnaise
» Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Kartoffeln putzen und in mundgroße Stücke schneiden. In Salzwasser etwa 20 Minuten kochen bis die Kartoffeln weich sind.
2. Radieschen und Frühlingszwiebel putzen und klein schneiden.
3. Knoblauch schälen und zerkleinern. Mit der Mayonnaise und dem Zitronensaft verrühren.
4. Kartoffeln, Radieschen, Frühlingszwiebeln und Knoblauchmayonnaise in eine große Schüssel geben und vermischen.
5. Den Dill waschen und fein hacken, dann darübergeben.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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Und zum Schluss noch ein Ella-Suchbild:
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Vegan Wednesday – 06.03.2013

Meine Mutter ist die beste Köchin, die ich kenne. Bekannt ist sie vor allem für ihre besonderen Kreationen und italienisches Essen; als Kind mochte ich am Liebsten ihre Quiches, die jährliche Zimttorte zu meinem Geburtstag, ihr fantastisches Eis aus dem Thermomix und die Kleinigkeiten, zum Beispiel ihre weltbesten Spitzbuben in der Adventszeit oder auch ihr Salatdressing, das einfach immer schmeckt.
Eine Einladung zum Essen ist bei uns in der Familie eine eigene Kunst. Wir schieben nicht einfach einen Auflauf in den Ofen. Nie habe ich es erleben – weder bei meiner Mutter noch bei meiner Großmutter – dass Gäste kamen und es nur ein Gericht gab.
Wenn wir früher meine Großmutter besucht haben, war der Tag nach Mahlzeiten strukturiert. Wir kamen morgens gegen 10 Uhr bei ihr an und der Tisch war schon gedeckt; es gab selbstgekochte Marmeladen, im Ofen erwärmtes Gebäck, frischen Tee und die Kerzen brannten. Vom Frühstückstisch begaben wir uns zum Mittagessen, das früher immer (!) mit einer Suppe und einer selbstgemachten Einlage begann. Zum Hauptgericht gab es einen Beilagensalat mit frischen Kräutern aus dem Garten und der Nachtisch stand auch schon bereit. Nicht zu vergessen den Nachmittagstee mit frisch gebackenem Kuchen – meist sogar einer Auswahl an verschiedenen Kuchen. Die Regel in meiner Familie geht ungefähr so: Pro drei Personen eine Sorte Kuchen, das bedeutet, wenn acht Gäste kommen, dann gibt es auch mindestens drei Kuchen.
Das ist der Grundsatz, den wir von meiner Großmutter übernommen haben, vielleicht eine Kriegserinnerung: Es muss immer etwas übrig bleiben, nie darf jemand sich unwohl fühlen, weil er das letzte Stückchen genommen hat. Das ist Zeichen der Gastfreundschaft – dass es von allem reichlich gibt.

Meine Mutter und meine Großmutter ließen diese Einladungen immer sehr einfach aussehen. Den eigenen Geburtstag zuhause feiern und ein Buffet für 30 Personen vorbereiten? Kein Problem. Als Kind war ich von der großen Auswahl an fabelhaften Speisen sehr beeindruckt. Erst mit der Zeit habe ich verstanden und mitbekommen, dass ein solches Fest mehrere Tage Vorbereitungszeit braucht.

Gestern habe ich nur für drei Personen gekocht, trotzdem war ich um 8 Uhr schon in der Stadt um frisches Gemüse zu kaufen und stand um neun Uhr am Herd. Obwohl es Zeit kostet, mehrere Speisen vorzubereiten, die Zubereitungszeit aufeinander abzustimmen und im gleichen Atemzug noch dafür zu sorgen, dass der Tisch gedeckt und dekoriert und die Küche aufgeräumt und sauber ist, möchte ich diese Tradition nicht missen. Mit einem liebevoll zubereiteten Essen lässt sich Freundschaft und Zuneigung ohne große Worte ausdrücken. Und wenn ich in der Küche stehe und für Freunde oder auch nur für meinen Freund und mich koche, dann denke ich an meine Großmutter und an meine Mutter, die mir gezeigt haben, wie wertvoll Gastfreundschaft und Großzügigkeit sind.

Hier mein Menü von gestern Abend:

» Möhren-Ingwersuppe mit Kokosmilch, garniert mit frischem Koriander
» Avocado, Sprossen, Ernüsse und Thaibasilikum in Reispapier mit Sojasoße
» Gegartes grünes Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Aubergine, Zuckerschoten, Champignons, Maiskölbchen, Lauch und Frühlingszwiebel) mit Reis und gebratenem Tofu in gelbem Curry
dazu selbstgemachte Thai-Erdnusssoße und rote Currysoße sowie frische Limetten und gerösteten Cashews
» Glückskekse

Der Aufwand hat sich absolut gelohnt, wir hatten einen rundum schönen Abend; haben Essen und Wein bei guten Gesprächen genossen.
Ich hätte gerne einige von euch mit an den Tisch gebeten, denn ich habe natürlich viel zu viel vorbereitet und wir werden wohl noch einige Tage an den Resten essen!

Zubereitung der Frühlingsrollen:
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Gemüse noch vor dem Garen:
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In meiner Küche war es zwischendurch etwas chaotisch, da ich mehr Töpfe als Herdplatten hatte!
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Limetten, geröstete Cashews, Koriander
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Tischdekoration:
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Möhren-Ingwer-Kokossuppe mit Koriander:
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Im Vordergrund sieht man die Erdnusssoße
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Voilà!
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Da dieser Post ja zum Vegan Wednesday gehört, fragt ihr euch vielleicht, wo meine Fotos vom Frühstück und Mittagessen geblieben sind. Beides ist bei mir gestern ausgefallen, auch wenn das vielleicht ungesund ist. Wer aber schon mal morgens um 10 Uhr eine Suppe und verschiedene Soßen abgeschmeckt hat, weiß vielleicht, dass dieses ständige Probieren und Naschen ziemlich sättigend ist (;


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Vegan Wednesday 06.03.2013 – Preview

Juhu, mein vierter Vegan Wednesday in Folge!
Und heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute Abend bekomme ich Besuch von einer meiner besten Freundinnen. Ich habe sie 2009 bei meinem Praktikum in München kennengelernt und da ich heute wieder etwas nördlicher wohne, sehen wir uns nur etwa jedes halbe Jahr.
Diesen Anlass nutze ich natürlich, um etwas Besonderes zu kochen und habe daher ein kleines thailändisches Menü vorbereitet. Ursprünglich wollte ich Pasta mit verschiedenen Saucen machen, aber meine Freundin hat sich ein Gericht ohne Kohlehydrate in Form von Weißmehl gewünscht.

Auf den Bildern könnt ihr schon mal die Zutaten bestaunen. Ich habe gestern eine ganze Menge Geld im Asialaden gelassen… Glücklicherweise habe ich alles bekommen, was auf meiner Einkaufsliste stand, inklusive frischem Koriander, Thaibasilikum und Zuckerschoten!
Die ersten beiden Gänge habe ich heute morgen schon vorbereitet, aber ich verrate euch erst morgen, was es zu essen gab! (:
Habt einen schönen Vegan Wednesday!

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