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Vegan Wednesday 20. Februar 2013

Kann wirklich schon wieder Mittwoch sein?, habe ich mich gestern gefragt. Die Tage und Wochen fliegen nur so dahin. Ich hab Semesterferien, aber es fühlt sich kein bisschen so an! Ich sitze über Gesetzbüchern und versuche das Arbeits- und Sozialrecht zu ergründen oder schreibe Texte für meinen HiWijob. Das Ganze wird nur unterbrochen von Spaziergängen und Spiel- und Lerneinheiten mit Ella und dann kehre ich wieder an den Schreibtisch zurück. Hoffentlich wird es wenigstens bald wärmer…
Gestern gab es bei mir folgendes zu essen:

Smoothie
Der obligatorische Smoothie zum Morgen. Die True Fruits-Flasche nutze ich zum Abfüllen, der Smoothie war aber natürlich selbstgemacht. Diesmal mit Banane und Mango!
Karotten-Kokosnuss-Suppe
Mittags habe ich die Suppenreste vom Vortag aufgebraucht. Karamelisierte Möhren mit Kokoscrème, die ich zu einer feinen Suppe verarbeitet und mit Ingwer abgeschmeckt hatte.
Jägerschnitzel mit Tagliatelle
Abends gab es bei uns „Schweinefilet“ von Vantastic Foods (kann man hier bestellen) dazu grüne Tagliatelle mit einer dunklen Champignon-Knoblauchsoße. Die Schweinefilets haben wir das erste mal probiert – ein wenig zäh und schwer zu schneiden, aber sehr lecker! Mein Freund hat gleich drei davon gegessen (;


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Vegane Onlineshops

Nachdem es ja nach wie vor in meiner Umgebung keinen veganen Käse zu kaufen gibt (blöde Kleinstadt), habe ich im letzten Monat mal verschiedene Onlineshops getestet.
Der Winter bot sich dazu an – ich habe auf die Kühlbox komplett verzichtet und in den Postautos war es wohl glücklicherweise auch nicht so warm, dass meine Schokolade geschmolzen wäre. Von der Verpackung her waren die einzelnen Shops vergleichbar, Unterschiede ergeben sich im Angebot, bei den Versandkosten und der Versandzeit.
Meine Erfahrungen mit Alles Vegetarisch, Vegan Wonderland und Veganz habe ich euch hier mal stichwortartig aufgelistet:

1. Alles Vegetarisch
» Versandkosten: 4,90 Euro (ab 49 Euro in Deutschland versandkostenfrei)
» Versandzeit: 5 Tage (am 16.11. abends bestellt, am 21.11. kam es an)
» Onlineshop: sehr übersichtlich, hat die meisten Produktbewertungen
» Pluspunkte: kleine Probiergeschenke (bei mir ein Hafermilchtrinkpäckchen und Sticker), kostenlose Flyer und Aufkleber (z.B. von VEBU und Avenging Animals) kann man dazu bestellen
» Zwei Eigenmarken: Vegan Bakery und Vantastic Foods.

2. Vegan Wonderland
» Vesandkosten: 5,90 Euro (erst ab 100 Euro kostenloser Versand in Deutschland)
» Vesandzeit: 7 Tage (am 29.11. bestellt, am 6.12. erhalten), Versand nur per UPS oder GLS
» Onlineshop: Übersichtlich, aber etwas überladen (und über die Farbe lässt sich streiten)
» Pluspunkt: Einziger Shop, der Jeezini Käse anbietet!

3. Veganz
» Vesandkosten: 4,90 Euro (ab 75 Euro in Deutschland versandkostenfrei)
» Versandeit: 4 Tage (am 3.12. abends bestellt, am 7.12. erhalten)
» Onlineshop: Schönstes Layout, aber schlecht zu bedienen (Dropdownmenüs z.B.)
» Pluspunkt: Einzer Shop, der Daiya Käse anbietet
» Schade war, dass viele Artikel im Shop momentan nicht verfügbar waren. Außerdem gibt es keine Produktbewertungen.

Veganz:
2012-12-07 10.49.40
Veganz:
2012-12-07 10.46.19
Vegan Wonderland:
2012-12-05 12.34.39
2012-12-07 10.47.26
2012-12-05 12.38.07
2012-12-07 10.48.03
2012-12-05 12.36.10
2012-12-07 10.48.42

Anmerkung: Ich habe nur die drei Onlineshops miteinander verglichen – Jeezini und Daiya-Käse gibt es auch in anderen Onlineshops zu kaufen. Meine Bewertung beruht auf meiner eigenen einmalig gemachten Erfahrung (Versandszeit) bzw. auf meiner subjektiven Einschätzung.


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Wochenrückblick

Heute ist so ein nass-kalter Tag, dass es mir heute morgen furchtbar schwer fiel, mein heißgeliebtes, warmes Bett zu verlassen. Dummerweise musste ich um halb acht beim Arzt zur Blutabnahme sein. Dabei wurde mir dann auch noch ein 24h-Blutdruckgerät verpasst, das nicht wie erwartet klein, handlich und unauffällig ist, sondern sich als wirkliche Behinderung in meinem heutigen Tagesablauf herausstellt. Alle 15 Minuten wird mir der linke Oberarm abgepresst und das Gerät macht lautstark auf sich aufmerksam…
Meine Kreislaufbeschwerden sind zwar nicht mehr so schlimm, trotzdem finde ich, dass mein Gesundheitszustand noch verbesserungswürdig ist. Donnerstag bekomme ich auch endlich meine Blutergebnisse mitgeteilt und bin gespannt, wie es um meine Eisenwerte steht.
Vor zwei Wochen hat mein Arzt schon ein EKG bei mir machen lassen. Als er sich hinterher das Ergebnis ansah, kam die Frage oder vielmehr Feststellung „Sie machen keinen Sport, oder?“. Ein Wink mit dem Zaunpfahl. Dummerweise hat er damit einen wunden Punkt bei mir angesprochen. Ich weiß ja, dass ich Sport machen sollte. Nur macht mir Sport eben überhaupt keinen Spaß. Selbst, wenn ich beim Sport Erfolge zu verzeichnen habe (z.B. früher beim Tennis oder beim Yoga), motiviert mich das nur wenig, wirklich dauerhaft dabei zu bleiben. Meine Rechtfertigung vor mir selbst ist, dass ich ja Normalgewicht habe und mit einem BMI von 20 nicht abnehmen muss. Alle anderen Vorteile von Sport blende ich immer geflissentlich aus. Dazu kommt, dass Sport auf meinem Langzeitplan und meiner Irgendwann-Liste ziemlich weit hinten steht. Aber irgendwann werde ich bestimmt sportsüchtig sein und sechs mal die Woche ins Fitnessstudio rennen…
Im Zuge meines Glück-Projekts habe ich nach dem unglücklichen Kommentar meines Arztes noch eine Woche mit mir gerungen und mich dann entschieden, dass jetzt der einzig richtige Zeitpunkt ist, um fit zu werden. Außerdem heißt es ja immer, dass man sich nach dem Sport oftmals wacher fühlt. Ein Grund mehr, es auszuprobieren.
Letzten Donnerstag habe ich angefangen, auf niedrigstem Niveau sozusagen. Damit ich mein neues Vorhaben nicht gleich wieder aufgebe, habe ich mir vorgenommen, drei mal die Woche (Montag, Mittwoch, Freitag) 30min Workout zu machen. Meine Mutter hat mir vor einem halben (oder auch schon einem) Jahr einen Schwingstab mit dazugehöriger DVD geschenkt. Ich glaube, die DVD ist immer noch am Stab festgemacht. Neben dem Schwingstab versuche ich es mit Yoja-, Pilates- und Bauch, Beine, Po- DVDs (wie klischéhaft das klingt!).
Der erste kleine Schritt ist schon mal gemacht. Da Linda und ich am Samstag unser Glücks-Projekt beginnen, wird das Sportprogramm auch direkt mit aufgegriffen. Noch arbeite ich aber an den konkreten Zielen für den Monat Dezember.

Neben meinen erster Workoutversuchen war meine letzte Woche eher ruhig. Bachelorarbeit und HiWi standen hauptsächlich auf dem Programm. Zwischendurch habe ich meinen ersten veganen Käsekuchen gebacken, dafür allerdings die Fertigmischung von Bauck ausprobiert. Der Kuchen war lecker, hatte aber nicht viel mit dem herkömmlichen Käsekuchen gemein. Zukünftig werde ich wohl doch ein komplett selbstgemachtes Rezept testen.
Außerdem habe ich vorletzte Woche das allererste mal bei Alles Vegetarisch bestellt und letzte Woche kam das Päckchen an! Die Wilmersburger Käsescheiben und der Pizzaschmelz sind ja mittlerweile fester Bestandteil meiner Kühlschrankausstattung, leider gibt es sie hier aber nirgends zu kaufen und ich muss deswegen regelmäßig bestellen.
Samstag habe ich auch das allererste Mal Seitan ausprobiert, dazu aber die nächsten Tage mehr (:




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Vegan durch die Prüfungsphase


Blöde blöde Prüfungsphase. Nachdem ich im Urlaub alles wieder vergessen habe, was ich bisher für die anstehenden Klausuren gelernt habe, geht es diese Woche von neuem los. Natürlich fallen mit genau jetzt zehntausend Dinge ein, die ich lieber tun würde.
Zum Beispiel Lesen. Mein Büchervorat ist in den letzten beiden Wochen wieder mal stark angewachsen (die Bücher auf dem Instagrambild sind nur eine kleine Auswahl) und weil ich mich nicht für eines entscheiden konnte, habe ich angefangen, drei Bücher parallel zu lesen. Why we broke up habe ich mir nur wegen dem Titel und den tollen Zeichnungen ausgesucht und nachdem ich die ersten beiden Kapitel gelesen habe, war ich in den Autor und seine Sprachgewandtheit und seine Eigenart, Sätze ohne Kommata zu schreiben, absolut verliebt – bis ich dann gegoogelt habe und feststellen musste, dass Daniel Handler mir dann optisch doch nicht so gut gefällt (;
Kein Fleisch macht glücklich hat mich zunächst enttäuscht. Gleich im ersten Kapitel schreibt Andreas Grabolle darüber, wie er nach dreizehn Jahren wieder ein Steak isst. Außerdem hatte ich mir von einem Biologen, Klimaexperten (wie wird man das?) und Wissenschaftsjournalist tatsächlich ein wissenschaftliches Buch versprochen (wie wär’s z.B. mit Fußnoten?). Letztendlich liest es sich aber doch erstaunlich gut und bald folgt hier eine etwas umfassendere Buchrezension.
Zum Glück habe ich diese Woche auch wieder meine Bitebox mit neuen gesunden Snacks bekommen, die mir die nötige Energie zum Lernen bringen.
Und Pickles Fatboy ist endlich da! Ob Pickles da jemals drauf liegen wird? Momentan mache ich es mir nämlich meistens auf dem pinken Sitzkissen bequem (:

Zuletzt mache ich noch ein bisschen Werbung für eine gute Freundin. Stina von Veganpassion hat mich vor gut einem Jahr mit ihren bezaubernden Backkünsten dem Veganismus ein ganzes Stück näher gebracht. Jetzt hat PETA ihr den ProgressAward 2012 verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Übrigens, ein Interview, das ich mit Stina für Dein Freund geführt habe, findet ihr hier.
Und dort gibt es bald auch ein neues Interview von mir mit den Mädels von Green Friday!




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Meine Woche in Bildern

Bevor ich mich morgen in den Urlaub verabschiede, gibt es heute noch einen kleinen Wochenrückblick.


Gestern gab es bei mir Tagliatelle mit Champignonsoße, eines meiner neuen Lieblingsgerichte. Es ist einfach wunderbar schnell zuzubereiten und gelingt immer! Für die Soße reichen 500g Champignons, 200ml Soja Cuisine, Salz und Pfeffer! Noch leckerer schmeckt es mit frischer Petersilie dazu!


Ja, ich konnte nicht widerstehen. Mittlerweile besitze ich auch das zweite (oder vielmehr erste) Buch von Ruby Roth und es ist mindestens genauso wunderbar wie Vegan is Love.!


Frisches Obst – einfach immer lecker!


Diese Woche habe ich meine erste Bitebox erhalten. Linda hat hier einen wunderbaren Bericht darüber geschrieben. In meiner Bitebox befanden sich die Mischungen Dattelei, Vanilla Sky, Holzfäller und Körribär. Die letzten beiden Mischungen habe ich schon probiert. Körribär war erstmal ungewohnt, aber sehr lecker: Cashewkerne und Sultaninen mit Currypulver. Hat mir auf jeden Fall den nötigen Energieboost beim Lernen gegeben!