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Veganes Weihnachtswichteln

In der Hoffnung, dass der Regen bald von Schneeflocken abgelöst wird, fiebere ich schon seit Wochen der Adventszeit entgegen. Ich bin ein Winterkind, nicht nur weil ich kurz vor Weihnachten Geburtstag habe. Wenn die Tage immer kürzer werden und es draußen grau und düster ist, kuschle ich mich mit Ella auf dem Sofa unter eine Wolldecke, trinke selbstgemachten Lebkuchen-Soja-Latte-Macchiato und nasche frisch gebackene Plätzchen. Ich toleriere kitschige Weihnachtspopsongs in den Supermärkten und freue mich, wenn ich veganen Christstollen oder vegane Lebkuchen entdecke. Am liebsten aber mag ich die Geschenke, die an Weihnachten so großzügig verteilt werden – und damit meine ich nicht die Geschenke, die ich selbst bekomme, sondern die, die ich Freunden und Verwandten überreichen kann. Ende Oktober beginne ich mit dem Planen, Ende November habe ich fast alle käuflichen Geschenke beisammen und im Dezember beginne ich mit dem Plätzchen backen, dem Weihnachtskarten schreiben und dem Verpacken. Ich versuche alle Geschenke so persönlich wie möglich zu gestalten, jedem gekauften Präsent ist etwas selbstgemachtes beigelegt und Geschenkpapier und Verzierungen sind mit größter Sorgfalt gewählt. Und natürlich muss immer etwas veganes dabei sein – eine Tüte mit Vanillekipferl, selbstgemachte Schokolade mit Nüssen und Cranberrys oder im Ofen geröstetes Granola.
Und weil ich nicht genug davon bekommen kann, anderen eine kleine Freude zu machen, habe ich mich sogleich beim veganen Weihnachtswichteln, organisiert von Veganblatt, angemeldet. Wer von euch Lust hat, auch mitzuwichteln, findet untenstehend einen kleinen Überblick mit allen wichtigen Informationen.

wichtelweihnachten-quadratisch

Hier alle wichtigen Infos:

Wer?
Mitwichteln darf jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat. Das Besondere daran? Nicht nur Privatpersonen nehmen teil, sondern auch namhafte Firmen wie Veganz, Lush, Roots of Compasion oder Sonnentor verschicken Wichtelpäckchen!

Wie?
Um teilzunehmen, könnt ihr euch bis zum 02. Dezember hier anmelden.
Ein paar Tage nach Anmeldeschluss bekommt ihr eine Email mit der Adresse der Person, die ihr beschenken dürft. Eure Überraschungspäckchen sollten spätestens am 10. Dezember auf die Reise gehen. Damit die Versandkosten überschaubar bleiben, bekommt ihr eine Person zugeordnet, die im selben Land wohnt.

Was?
Beim Inhalt des Päckchens ist eure Kreativität gefragt! Die einzige Regel: Vegan muss es sein! Bitte nicht nur bei Lebensmitteln auf vegane Zutaten achten, sondern auch keine Produkte mit Bienenwachs, Wolle etc. verschicken.
Am schönsten ist natürlich selbstgemachtes, ob gebacken oder gebastelt. Oder ihr verschenkt eure veganen Lieblingsprodukte – am besten mit einer persönlichen Nachricht, was ihr an diesen Produkten besonders toll findet. Über einen hübsch verzierten Brief freut sich sicherlich auch jeder!
Euer Präsent sollte etwa einen Wert von 10 Euro (exkl. Versandkosten) haben.

Weitere Informationen findet ihr auf Veganblatt.com.

Viel Spaß beim Wichteln!

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World Vegan Day 2013

Ihr Lieben. Ich hoffe, ihr hattet gestern alle einen wunderbaren Weltvegantag und habt schön gefeiert und lecker gegessen!
Mein Auftakt zum Weltvegantag war schon am Donnerstag Abend als ich spontan ein Interview für den Regionalsender Baden TV geben durfte. Da der Plan, meinen ersten Fernsehauftritt geheim zu halten, sowieso schon gescheitert ist (danke Facebook!), dürft ihr auch teilhaben.
Das Video findet ihr hier. Mein Beitrag beginnt ab Minute 2:45.

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The Green Kitchen

Lange bevor ich vegan wurde, habe ich Green Kitchen Stories entdeckt. Es müsste 2010 gewesen sein als ich zu meinem damaligen Freund sagte, dass ich gerne ein Leben wie David Frenkiel und Luise Vindahl führen würde. Die beiden leben im schönen Schweden – noch besser: Im fantastischen Stockholm! – mit ihrer dreijährigen Tochter Elsa und gewähren uns über ihren Blog ab und zu einen Blick in ihre grüne Küche.
Obwohl ich tatsächlich bisher nie ein Rezept von ihrem Blog nachgekocht habe, begleitet mich Green Kitchen seitdem. Die Fotos von Davids und Luises kulinarischen Experimenten wecken bei mir immer den Wunsch, mich noch gesünder zu ernähren und neue Kombinationen von Gemüse und Obst auszuprobieren.
Am selben Tag als David und Luise verkündet haben, dass ihr Buch bald erscheinen wird, habe ich es direkt auf Amazon vorbestellt und letzten Dienstag hielt ich ihr Werk in den Händen. Neben den vielen verlockenden Rezepten beinhaltet das Buch auch Geschichten und Fotos von David, Luise und Elsa, so dass der Leser ein bisschen in den Alltag einer skandinavischen Bloggerfamilie schnuppern kann. Somit ist The Green Kitchen eine wunderbare Ergänzung und Erweiterung von Green Kitchen Stories!
David und Luise könnt ihr übrigens hier kennenlernen. Die ersten Buchseiten könnt ihr euch hier anschauen.

Hier die Basics zum Buch:
» 249 Seiten, Hardcover natürlich
» Kostet bei Amazon 22,95 Euro – und das Geld ist es wirklich wert!
» Bisher nur auf Englisch
» Internationale Mengenangaben (metrisch, britisch-imperial, cups)
» 100 Rezepte
» Alle Rezepte sind vegetarisch, viele vegan oder lassen sich leicht abwandeln
» Erscheint offiziell erst am 2. April 2013

Außerdem kann ich euch einfach nicht die ausgefallensten Rezepttitel vorenthalten:
» Breakfast Blend (unter anderem mit Apfel, Avocado und Mungobohnen)
» Flowered Granola
» Pizza with a Cauliflower Base
» Strawberry Gazpacho
» Sweet Apricot and Cauliflower Dal
» Rhubarb, Apple & Yellow Split Pea Stew
» Beetroot & Watermelon Juice
» Cantaloupe Granita with Lemon & Mint

Smaklig måltid!


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Sich den Ängsten stellen

2013-02-17 19.54.20

Ella liegt auf dem Sofa und rührt sich nicht mehr. Heute morgen um 8 Uhr standen wir in der Kälte auf dem Hundeplatz. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Niederlage an, dass wir nach zwei Wochen schon einen Hundetrainer engagieren mussten. Auf der anderen Seite war es in unserem Fall sicher sinnvoll, sich frühzeitig an einen Experten zu wenden.
Zuhause ist Ella die wundervollste Hündin überhaupt. Sie macht es sich auf dem Sofa bequem oder beschäftigt sich selbst mit ihrem Stoffhasen oder dem Kauknochen. Der einzige Grundbefehl, den sie von Anfang an beherrschte, war „Sitz“ (beziehungsweise „assis“, sie spricht ja nur Französisch (; ). Innerhalb von wenigen Tagen hat sie jedoch „Platz“, „Pfötchen“, „Nein“ und „Männchen“ gelernt und langsam gehen mir die Ideen aus, was ich ihr noch an Kunststückchen beibringen könnte. Sie bettelt und drängelt nicht, überfällt nicht den Postboten und hat mittlerweile auch akzeptiert, dass das Bett für sie tabu ist. Und wenn sie im Schlaf leise bellt oder ihre Beinchen zucken, dann schmelze ich dahin.
Aber sobald wir die Wohnung verlassen, wird es chaotisch. Ella zerrt an der Leine, will fremde Menschen freudig begrüßen und wenn wir auf andere Hunde treffen, rastet sie buchstäblich aus. Ich schäme mich immer ein bisschen, wenn sie bellt und bellt und knurrt und sich einfach nicht beruhigen lässt.
Daher also zum Hundetrainer, zwei Stunden intensiver Lerneinheiten für Ella und uns. Der Tipp des Trainers, der mich besonders nachdenklich stimmt: Anderen Hunden nicht mehr ausweichen, sondern Ella mit ihren Ängsten konfrontieren. Das wird für uns alle nicht leicht.

Auch ich musste mich kürzlich meinen Ängsten stellen – vor allem der Angst zu versagen und nicht immer zu den Besten gehören. Am Wochenende war ich beim Auswahlseminar für ein Stipendium zusammen mit 40 anderen begabten und vielseitig interessierten jungen Menschen, die ebenfalls vorgeschlagen worden waren. Ich fand mich zwischen Mathematik-, Maschinenbau-, Kybernetik- und Physikstudenten wieder. Das Spannende war: Bei den Diskussionen am Tisch kamen wir mehrfach auf das Thema Energiewende und Klimawandel zu sprechen. Kernfusion als Weg in die Zukunft? Kann die Bundesrepublik Deutschland Vorbild für andere Länder sein bei der Umstellung auf erneuerbare Energien? Sind die Bürger bereit, die höheren Kosten mitzutragen? Wie schaffen wir mehr Akzeptanz in der Bevölkerung? Aber die Hauptfrage: Selbst wenn Deutschland komplett umstellt – können wir den Klimawandel überhaupt noch aufhalten?
Viele Gespräche liefen auf dasselbe hinaus: Wenn wir realistisch sind, dann müssen wir uns eingestehen, dass der große Plan, die Welt von heute auf morgen zu ändern, nicht aufgehen wird. Die Politik ist nicht bereit, sich von der Wirtschaft unabhängig zu machen und die meisten von uns sind nicht bereit, auf unseren heutigen Lebensstandard zu verzichten oder diesen auch nur einzuschränken. Wie einer der Teilnehmer so schön sagte: „Wir Menschen haben die räumlichen und zeitlichen Grenzen durchbrochen“. Zum einen ermöglichen uns Autos, Bahn und Flugzeuge, in kurzer Zeit weite Strecken zurückzulegen. Zum anderen sind wir heute nicht mehr abhängig von den Jahreszeiten; im Winter sitzen wir in unserer 20-Grad-warmen Wohnung und essen Erdbeeren aus Südafrika.
Ich fand die Gespräche zum Teil frustrierend – meiner Meinung nach ist alles ist besser als Nichtstun. Vermutlich werden wir nicht die Welt vor dem Klimawandel bewahren können, aber ich bin froh zu der kleinen Gruppe zu gehören, die durch ihre vegane Ernährung ein Zeichen setzt und daran glaubt, dass auch kleine Taten etwas bewirken können. Und ich war selbstbewusst genug, meine Ansichten offen zu vertreten. Sicherlich war ich nicht die begabteste unter den Studenten, dafür sehr wahrscheinlich eine der umweltbewusstesten.


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Wie grün lebst Du?

Samstag wurde ich in der Stadt von einer Umweltwissenschaftstudentin angesprochen, ob ich kurz Zeit habe an einer Umfrage teilzunehmen. Bei so was mache ich eigentlich immer mit. Schließlich habe ich in meinem Studium auch schon mehr als einmal die Aufgabe bekommen, Leute in der Stadt anzusprechen und zu befragen (z.B. ob sie gerne Sportsendungen sehen und wenn ja, wieviele Stunden am Tag – es haben damals nicht sonderlich viele mitgemacht).
Inhalt der Umfrage war, wie umweltbewusst und nachhaltig die Bewohner unserer Stadt leben.
Folgende Fragen wurden mir gestellt:

» Wieviel Prozent Deiner Lebensmittel kommen….
a) aus der Region
b) aus Deutschland
c) aus dem Ausland

» Wenn Du heute ein Auto kaufen würdest, dann wäre es ein… (Mehrfachwahl möglich, angenommen alle Autos würden gleich viel kosten)
a) Diesel
b) Elektroauto
c) Hybridwagen
d) Geländewagen
e) kleiner Stadtwagen
f) Neuwagen
g) Gebrauchtwagen

» Schätze, wieviele Kilometer Du wöchentlich…
a) zu Fuß unterwegs bist
b) mit dem Fahrrad fährst
c) mit dem Auto fährst
d) mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst

» Wie oft duschst Du?
a) mehr als ein mal täglich
b) ein mal täglich
c) alle zwei Tage

» Wie lange stehst Du unter der Dusche?
a) weniger als 5 Minuten
b) etwa 5 Minuten
c) 10 Minuten und länger

» Wenn Du Produkte kaufst, achtest Du dann darauf, dass sie möglichst keine Verpackung haben?

» Wieviele gelbe Säcke sammeln sich bei Dir im Laufe einer Woche an? (ist bei uns der Plastikmüll)
a) 1-2
b) mehr als 2

» Wieviel Prozent der folgenden Produkte kaufst Du als Bioware? (a und b waren für mich ja irrelevant)
a) Fleisch und Fisch
b) Milchprodukte und Eier
c) Obst
d) Gemüse
e) Getreide

» Machst Du das Licht aus, wenn Du aus dem Zimmer gehst?

Die Umfrage hat mich nachdenklich gestimmt. Natürlich musste ich bei vielen Fragen nicht lange nachdenken. Ich mache fast immer das Licht aus, wenn ich das Zimmer verlasse und ermahne meinen Freund auch ständig, dass er das Licht ausmachen soll. Ich würde mir niemals einen Neuwagen kaufen, es sei denn, ich finde keinen gebrauchten Elektro- oder Hybridwagen – ganz abgesehen davon, dass ich zwar seit bald fünf Jahren den Führerschein habe, aber noch nie ein eigenes Auto hatte. Mein Freund hat einen gebrauchten Golf. Wir sind seit anderthalb Wochen nicht mehr Auto gefahren und ich bin nicht mehr ganz sicher, wo wir zuletzt geparkt haben. Ich dusche nicht mehr als ein mal täglich und selten länger als 5 Minuten. Wenn ich mir die Haare shamponiere, dann mache ich das Wasser aus.
Schwieriger war es einzuschätzen, wieviele Kilometer ich zu Fuß unterwegs bin – Auto, Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel tendieren bei mir gegen Null, ich komme nicht so oft aus dieser Kleinstadt raus. Wieviele Kilometer legen Ella und ich täglich zurück? Nicht, dass es umwelttechnisch sonderlich interessant wäre, aber mich hat es neugierig gemacht! (:
Wieviel Prozent meiner Lebensmittel kommen aus der Region? Wenige. Ich habe der guten Studentin auch erklärt, dass ich nicht weiß, wie ich das schätzen soll. Wo werden die Sojabohnen für meine Sojamilch angebaut? Wenn ich Leinsamen von Alnatura kaufe – woher kommen die dann ursprünglich?
Sicher sagen kann ich es nur bei Obst und Gemüse. Gemüse aus der Region zu kaufen ist kein Problem. Aber ich esse gerne Kiwi, Ananas, Bananen. Selbst während der Saisonzeit kommt mein Obst weitgehend aus Übersee. Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, im Winter nur eingelagerte Äpfel und Birnen zu essen…
Die Frage, die mich am meisten getroffen hat, ist, ob ich darauf achte, dass die Produkte, die ich kaufe, wenig Nebenabfallprodukte erzeugen. Ich habe alle Plastiktüten durch Stofftaschen ersetzt, aber weiter habe ich mich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt. Heutzutage ist fast alles in Plastik verpackt. Was kann man dagegen tun?

Wie hättet ihr die Fragen beantwortet? Was tut ihr – außer der veganen Ernährung – um unsere Umwelt zu schützen?


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Crazy Sexy Detox

Januar, mein Gesundheitsmonat. Nachdem ich Ende Dezember wieder gemerkt habe, wie schwer es ist, viele verschiedene Ziele gleichzeitig zu verfolgen, habe ich mir vorgenommen, mir nichts vorzunehmen.
Und tatsächlich – es funktioniert. Statt to-do-Listen zu schreiben, werde ich aktiv. Montag Abend stand ich plötzlich in der Küche und habe mit einem Schälmesser vier große Zucchini zu „Spaghetti“ verarbeitet. Eine Freundin hatte mir das scheinbar berühmte Rezept von Attila Hildmann empfohlen und obwohl mir bei bei dem Gedanken an Fake-Spaghetti nicht ganz wohl war, wollte ich mich furchtlos zeigen.
Das Ergebnis war etwas enttäuschend. Obwohl ich mich sehr genau ans Rezept gehalten habe, hat mich das Gericht aber nicht ganz überzeugt. Mir war die Carbonarasoße mit Mandelmus und Räuchertofu zu würzig, mit einer leichten Soße hätten mir die Zucchinispaghetti besser geschmeckt.
Falls ihr auch euer Glück versuchen wollt, findet ihr das Rezept zum Beispiel hier.

Der Gedanke an die Vegan for fit Challenge ließ mich jedoch nicht los. Welcher Monat passt besser als Januar? Da ich mich nicht ganz der Zielgruppe von Attila zugehörig fühle und mich seine Art der Kochbuchvermarktung nicht anspricht, habe ich mich nach meinem eigenen Deotx-Diät-Rundum-Gesund-Guru umgesehen. Und gefunden habe ich Kris Carr. In meinem Bücherregal. Crazy Sexy Diet hatte ich mir irgendwann im Sommer bestellt, und bin dann nie dazu gekommen, es komplett zu lesen. Jetzt liegt es immer in Reichweite, ebenso wie ihr neustes Buch Crazy Sexy Kitchen mit ganz vielen veganen Rezepten.
Natürlich gibt so ein Buch nicht so viel neues her. Dass Zucker und Alkohol nicht nur dick machen, sondern auch ungesund ist, wissen wir alle. Dass wir den leckeren veganen Cupcake ab und zu durch Obst ersetzen sollten auch. Das Wissen allein hat mir aber in den letzten Jahren meist nicht viel gebracht. Und dann schlage ich letzte Woche das Buch auf und die zuckersüße Kris Carr, die über 40 ist aber wie Anfang 30 aussieht, strahlt mich an. Plötzlich war es einfacher, die Vorsätze durchzuhalten. Mit Attila konnte ich mich nie identifizieren, mit Kris schon. Bei ihr sieht Grünkohl tatsächlich sexy aus.
So habe ich mich daran gemacht, mein Leben weiter umzustellen, um gesund und fit zu werden und zu bleiben. Manche Ernährungsweisen und Angewohnheiten umzustellen, fällt mir leichter als gedacht. Alkohol? Kein Bedürfnis. Zucker? Kuchen? Schokolade? Vermisse ich nicht. Weißbrot und Nudeln? Ich hab‘ doch Salat und Gemüse – und das in größeren Mengen als je zuvor. Smoothies und Säfte bringen mich neuerdings durch den Tag. Mein heutiges Frühstück habe ich für euch fotografiert, ich habe mich nämlich mal wieder furchtlos gezeigt und zum ersten mal Salat in meinen Smoothie gemischt. Erstaunlicherweise lecker. Wer weiß, vielleicht fühlt es sich irgendwann auch ganz normal an Zucchinispaghetti zuzubereiten und Kalechips zu essen.

Kris Carr über Zucker:
Let’s get one thing straight. You are sweet enough. In your original state you ooze magic honey. Unicorns want to lick you.

GreenSmoothie