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Monatsrückblick Mai

Diesen Monat bin ich nicht viel zum Schreiben gekommen und habe auch kein einziges Mal beim Vegan Wednesday mitgemacht ):
Dafür habe ich mir trotzdem beim Kochen Mühe gegeben und viele leckere Dinge ausprobiert und zubereitet!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende!

Gesundes Frühstück:
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2013-05-17 13.14.26
Gefüllte Ananas zum Frühstück!
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2013-05-20 20.09.37
Salat mit Sprossen:
2013-05-24 19.48.12
Soja-Chailatte:
2013-05-26 13.11.42
Börek, gefüllt mit Spinat und veganem Frischkäse:
2013-05-27 18.56.23
2013-05-28 15.21.23
Veganer Flammkuchen mit Räuchertofu:
2013-05-28 20.03.21
Vegane Weißwürste von Wheaty!
2013-05-29 21.04.21


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Kaffee, schwarz ohne Zucker vs Chai Latte

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Bis vor einer Woche habe ich mir nur höchst selten die Frage gestellt, was ich in einem Café bestellen soll. Kaffee war immer das Getränk meiner Wahl. Mit 16 Jahren bin ich zur Kaffeetrinkerin geworden, erst fand ich das braune Gebräu total widerlich und bin dann trotzdem dabei geblieben. Seitdem habe ich meine Koffeintoleranz immer weiter gesteigert – im letzten Jahr habe ich zwei mal täglich Kaffee gekocht. Ohne meine zwei bis drei Tassen am Vormittag habe ich erst gar nicht angefangen zu arbeiten. Eine zweite ähnlich hohe Dosis hat mich mein Nachmittagstief überstehen lassen. Eine gute Freundin meines Freundes hat mir, kurz nachdem wir zusammenkamen, sogar erzählt, dass es ihn wohl ziemlich beeindruckt hat, dass ich meinen Kaffee noch stärker koche als er. Kurzum: Ich bin ein Kaffeejunkie – jedes andere ungesunde Laster kann ich ablegen, aber ohne meinen geliebten Kaffee geht gar nichts! Oder doch?
In den letzten Wochen habe ich ja versucht, etwas genauer nachzuspüren, was meinem Körper wirklich gut tut. Dabei kam der Kaffee nicht so gut weg. Laut mehr oder weniger seriöser Internetquellen regt Kaffee die Magensäure an (stimmt das, Federchen?), was wiederum meine Bauchschmerzen erklären würde…
Zeitgleich bin ich auf dieses Video von Gabrielle Bernstein (wer Kris Carr kennt, kennt Gabby Bernstein, kennt Marie Forleo usw.). Was haltet ihr davon? Ich mag ihre Anekdote, wie sie am ersten Tag des neuen Jahres direkt ihren Vorsatz bricht (;
Wie auch immer: Ich habe es auf einen Versuch ankommen lassen. Eine Tasse Kaffee am morgen. Das wars. Und es geht tatsächlich ohne Entzugserscheinungen!

Erkenntnisse nach einer Woche:

» Ich brauche morgens nicht länger Zeit zum Wachwerden
» Weniger Kopfschmerzen, yeah!
» Ich schwitze weniger
» Der Kaffee schmeckt nicht mehr so gut wie vorher…
» Es wird Zeit für Fair Trade Kaffee!

Nun zum Chai Latte. Am Dienstag war ich mit einer Freundin „zum Kaffee“ verabredet (unpassende Redewendung, muss mir etwas besseres für die Zukunft überlegen). So eine Getränkekarte gibt gar nicht so viel her, wenn man die Sektion mit den Kaffeeheißgetränken auslässt, kein großer Teefan ist und den Coca-Cola-Konzern nicht unterstützen möchte. Gelandet bin ich bei Chai Latte mit Sojamilch. Vor der Kombination von Tee und Milch habe ich mich seit eines Sprachkurses in Südengland vor acht Jahren immer gefürchtet. Aber dann war ich von dem Tiger Spice Chai Latte richtig begeistert. Nur dass sich dann herausstellte, dass das Café ein Fertigprodukt verwendet (das man direkt vor Ort auch kaufen kann – wie praktisch!) und in dem Pulver wohl nur sehr wenig schwarze Teeblätter enthalten sind.

Edit: Nachdem dem Tiger Spice Chai Latte von David Rio nicht ganz zu trauen ist, steige ich nun doch wieder auf den etwas fad schmeckenden Chai Latte von Alnatura um.


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Vegan Wednesday

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Yeah! Nach Monaten schaffe ich es endlich mal, beim Vegan Wednesday mitzumachen! Ich habs mir wirklich schon so oft vorgenommen und es dann wieder vergessen oder ich war unterwegs und konnte keine guten Fotos machen. Da ich den heutigen Tag aber zuhause mit Korrekturen verbracht habe, blieb zwischendurch Zeit zum Zubereiten, Kochen und Fotografieren!

GreenSmoothie

Frühstück:
Wie an jedem anderen Tag der letzten Woche auch, habe ich meinen Morgen mit einer großen Portion Vitamine begonnen. Leider habe ich gestern die letzten Blätter Grünkohl verbraucht und bin nicht mehr zum Einkaufen gekommen, deshalb ist der Smoothie nicht so schön chlorophyllgrün wie sonst. Verarbeitet habe ich eine Banane, eine halbe Gurke, frische Salatblätter, eine Kiwi und Physalis. Geschmacklich abgerundet mit einem Teelöffel Chiasamen, etwas Ahornsirup und Mangosaft.
Eine zweite Portion für den Nachmittag habe ich gleich mitvobereitet, davon gibts allerdings kein Foto (;

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Mittagessen:
Da ich immer abends koche, wenn mein Freund nach Hause kommt, gibt es mittags immer nur einen kleineren Snack. Diesmal Bulgursalat mit Cherrytomaten und Wassermelone als Nachtisch.
Nachmittags habe ich mir eine Kanne Kräutertee gemacht und meinen zweiten Smoothie getrunken.

Abendessen

Abendessen:
Wir hatten noch Wheaty Virginia Steaks im Kühlschrank, die wir unbedingt mal testen wollten. Mein Freund äußerte sich heute morgen wieder mal sehr unkonkret dazu, was er gerne esse möchte („Woher soll ich jetzt schon wissen, worauf ich heute Abend Lust habe?“) und so habe ich mir den ganzen Tag mehr oder weniger den Kopf zerbrochen, was ich als Beilage machen könnte. Jetzt habe ich eben gesehen, dass es bei Wheaty auch Rezepte gibt – zu spät!
Zu den Steaks gab es bei uns Ofengemüse (Paprika, Aubergine, Zwiebeln und viel Knoblauch) und frischen Salat!


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Vitamine ahoi!

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Sonntag Abend alleine auf dem Sofa mit einem leckeren grünen Smoothie. Die Idee, einen Teil meiner Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme in Form von Säften zu mir zu nehmen, ist wirklich ein Gewinn für meine Gesundheit! Seit ein paar Tagen habe ich mein Smoothie-Rezept noch ein wenig angereichert – statt langweiligen Salatblättern verwende ich jetzt zusätzlich Grünkohl (und Gurke, nebenbei bemerkt). So ganz kann man sich dem Kale-Hype der veganen US-Blogs dann doch nicht entziehen. Und warum auch? Grünkohl scheint ja tatsächlich voller gesunder Nährstoffe zu stecken.

Außerdem habe ich in den letzten Tagen die ersten Rezepte aus Crazy Sexy Kitchen ausprobiert. Nachdem ich mich der Herausforderung Zucchinispaghetti kühn gestellt habe, war ich weiter neugierig. In den sechs Monaten, die ich jetzt schon vegan lebe, habe ich vermutlich mehr neue Lebensmittel probiert als in den sechs Jahren zuvor. Fast automatisch beginnt man, mit Ersatzprodukten zu experimentieren; statt der Sojamilch landet irgendwann auch mal die Mandelmilch im Einkaufskorb; nachdem man pfannenfertiges Veggie Gyros mehrfach gegessen hat, hat man irgendwann den ersten eigenmarinierten Seitan auf dem Teller. Für mich geht es momentan aber wieder zurück zu den Basics – zu einigen Lebensmitteln und Zutaten, die nicht speziell für Veggies hergestellt werden, die ich aber schon lange nicht mehr – oder noch nie – gegessen habe.
Donnerstag gab es deshalb Rosenkohl. Zuletzt gegessen? In meiner Kindheit. Und für wenig schmackhaft und viel zu bitter befunden. In Kris‘ Rezept Roasted Brussels Sprouts with Pistachios and Cipollini Onions wird das Gemüse mit dem zauberhaften Namen mit etwas Olivenöl, Kräutern und Pistazien im Ofen geröstet. Das Ergebnis war überzeugend. Das Rezept findet ihr übrigens bei Oprah.
Am Tag danach habe ich doch mal wieder Kohlenhydrate in Form von Weizenwraps (es gab leider keine Vollkornwraps) gegessen. Belegt haben wir die Wraps mit Cashew Frischkäse, getrockneten Tomaten, Champignons und frischem Rucola. Schmeckt nach einem aromatischen Sommerpicknick in der Toscana!
Das Rezept für den Cashewfrischkäse findet ihr auch in Crazy Sexy Kitchen und wie versprochen werde ich kommende Woche noch mal ausführlicher über beide Bücher schreiben!

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Und zum Abschluss noch ein Tipp: Über den VEBU-Newsletter wurde ich auf einen tollen Blog aufmerksam gemacht: Runvegan. Illith hat einen ziemlich coolen Post verfasst, der für den ein oder anderen Neuveganer ganz hilfreich sein könnte. Ich finde es immer ganz gut, ein paar Links parat zu haben, wenn sich Freunde oder Bekannte zum Thema Veganismus informieren wollten. Vegan in 11 Schritten ist schon mal eine ganz gute Informationsquelle, wenn man noch vor der Entscheidung steht, ob vegan oder nicht!

Außerdem wurde ich von der lieben Miss Viwi getaggt. Momentan finde ich nicht die Zeit, einen ganzen Post mit Hintergrundfakts über mich zu verfassen, ihre 11 Fragen werde ich aber auf jeden Fall in den kommenden Tagen in ihrer Kommentarfunktion beantworten. Wollt ihr auch beim Taggen mitmachen? Die elf Fragen findet ihr hier. Viel Spaß!


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Crazy Sexy Detox

Januar, mein Gesundheitsmonat. Nachdem ich Ende Dezember wieder gemerkt habe, wie schwer es ist, viele verschiedene Ziele gleichzeitig zu verfolgen, habe ich mir vorgenommen, mir nichts vorzunehmen.
Und tatsächlich – es funktioniert. Statt to-do-Listen zu schreiben, werde ich aktiv. Montag Abend stand ich plötzlich in der Küche und habe mit einem Schälmesser vier große Zucchini zu „Spaghetti“ verarbeitet. Eine Freundin hatte mir das scheinbar berühmte Rezept von Attila Hildmann empfohlen und obwohl mir bei bei dem Gedanken an Fake-Spaghetti nicht ganz wohl war, wollte ich mich furchtlos zeigen.
Das Ergebnis war etwas enttäuschend. Obwohl ich mich sehr genau ans Rezept gehalten habe, hat mich das Gericht aber nicht ganz überzeugt. Mir war die Carbonarasoße mit Mandelmus und Räuchertofu zu würzig, mit einer leichten Soße hätten mir die Zucchinispaghetti besser geschmeckt.
Falls ihr auch euer Glück versuchen wollt, findet ihr das Rezept zum Beispiel hier.

Der Gedanke an die Vegan for fit Challenge ließ mich jedoch nicht los. Welcher Monat passt besser als Januar? Da ich mich nicht ganz der Zielgruppe von Attila zugehörig fühle und mich seine Art der Kochbuchvermarktung nicht anspricht, habe ich mich nach meinem eigenen Deotx-Diät-Rundum-Gesund-Guru umgesehen. Und gefunden habe ich Kris Carr. In meinem Bücherregal. Crazy Sexy Diet hatte ich mir irgendwann im Sommer bestellt, und bin dann nie dazu gekommen, es komplett zu lesen. Jetzt liegt es immer in Reichweite, ebenso wie ihr neustes Buch Crazy Sexy Kitchen mit ganz vielen veganen Rezepten.
Natürlich gibt so ein Buch nicht so viel neues her. Dass Zucker und Alkohol nicht nur dick machen, sondern auch ungesund ist, wissen wir alle. Dass wir den leckeren veganen Cupcake ab und zu durch Obst ersetzen sollten auch. Das Wissen allein hat mir aber in den letzten Jahren meist nicht viel gebracht. Und dann schlage ich letzte Woche das Buch auf und die zuckersüße Kris Carr, die über 40 ist aber wie Anfang 30 aussieht, strahlt mich an. Plötzlich war es einfacher, die Vorsätze durchzuhalten. Mit Attila konnte ich mich nie identifizieren, mit Kris schon. Bei ihr sieht Grünkohl tatsächlich sexy aus.
So habe ich mich daran gemacht, mein Leben weiter umzustellen, um gesund und fit zu werden und zu bleiben. Manche Ernährungsweisen und Angewohnheiten umzustellen, fällt mir leichter als gedacht. Alkohol? Kein Bedürfnis. Zucker? Kuchen? Schokolade? Vermisse ich nicht. Weißbrot und Nudeln? Ich hab‘ doch Salat und Gemüse – und das in größeren Mengen als je zuvor. Smoothies und Säfte bringen mich neuerdings durch den Tag. Mein heutiges Frühstück habe ich für euch fotografiert, ich habe mich nämlich mal wieder furchtlos gezeigt und zum ersten mal Salat in meinen Smoothie gemischt. Erstaunlicherweise lecker. Wer weiß, vielleicht fühlt es sich irgendwann auch ganz normal an Zucchinispaghetti zuzubereiten und Kalechips zu essen.

Kris Carr über Zucker:
Let’s get one thing straight. You are sweet enough. In your original state you ooze magic honey. Unicorns want to lick you.

GreenSmoothie


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Sommergetränke


Eins meiner liebsten Sommergetränke: Sekt mit gefrorenen Himbeeren.

 
Auch lecker: Hugo
150 ml Sekt
100 ml Sprudel
2 cl Holunderblütensirup
3 Blätter frische Minze
Eiswürfel und Limette nach Belieben

Wein

Was bitte ist an Wein nicht vegan?, werde ich immer wieder gefragt. Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Warum werden Lebensmittel, die ganz offensichtlich ohne tierische Zusatzstoffe auskommen, „verunreinigt“? Bevor Traubenmost vergoren wird, wird er gefiltert und somit von Feststoffen gereinigt. Dies ist nötig, damit der Wein sein Aroma behält und um eine vorzeitige Alterung des Weines zu verhindern. Beschleunigt wird dieser Prozess durch die Zugabe von Gelatine oder tierischem Eiweiß, wodurch unerwünschte Stoffe im Wein gebunden werden und leichter herausgefiltert werden können. Es gibt aber auch natürliche Alternativen, die ohne tierische Produkte auskommen. Beispielsweise lässt sich Wein mit Bentonit (Mineralerde) oder flüssiger Kieselsäure filtern. Leider ist auf den Etiketten nicht vermerkt, wie der Wein gereinigt wurde, was uns Veganern das Leben wieder einmal etwas schwerer macht. Zum Glück findet man im Internet zahlreiche Seiten, auf denen veganer Wein vertrieben wird oder wo man nachschlagen kann, welche Weine ohne tierische Gelatine bei der Herstellung auskommen.
Hier kann man beispielsweise vegane Weine bestellen.

Bier

Gleiches gilt für Bier. Zur Klärung wird oftmals Gelatine verwendet. Laut der Veganen Gesellschaft müssen wir uns hier aber keine Sorgen machen, sofern wir uns an deutsche Biersorten halten und im Irish Pub kein Guiness bestellen. Nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 dürfen bei der Herstellung von Bier keine tierischen Produkte mehr verwendet werden.
Quelle: http://vegan.de/guide/lebensmittel/bier.shtml