Meine erste vegane Torte mit Fondant!

2 Kommentare

Ich bin zurück! Nachdem mich die Bachelorabschlussprüfungen in den letzten Wochen verschluckt haben, bin ich ab jetzt endlich wieder fester Bestandteil der veganen Bloggerwelt.
Und da meine Mutter letzten Sonntag ihren Geburtstag gefeiert hat, habe ich die Gelegenheit genutzt, um endlich mal wieder etwas neues in der Küche auszuprobieren. Was dann doch nicht so fantastisch war wie erhofft. Zwei Stunden nachdem ich meine Klausur abgegeben hatte, stand ich mit Fondantrolle und Blümchenausstechern bewaffnet in der Küche und habe meinem Freund erklärt, dass ich es bestimmt nie im Leben schaffe, den Biskuit in zwei Böden zu teilen. Hat dann auch nicht funktioniert, was unter anderem daran lag, dass die Sonne direkt in die Küche schien, der Backofen glühte und der Biskuit bei gefühlten 40°C auch nicht wirklich auskühlen konnte. Zwei Stunden und mehrere zerbrochene Biskuitböden später habe ich den Entschluss gefasst, statt der 24cm-Torte eben eine 16cm-Torte zu backen, was wesentlich einfacher ist. Außerdem habe ich die drei Böden nacheinander gebacken. Ha.
Das Herstellen der Vanillebuttercrème war auch eher problematisch. Die schaumig geschlagene Alsan mag die Hitze nicht. Der Vanillepudding sollte auf Raumtemperatur runterkühlen, war aber auch dann noch viel zu heiß, so dass die Buttercrème sich nicht unterrühren ließ ohne komplett zu schmelzen.
Dann habe ich den Fondant zu dünn ausgerollt, so dass er beim Einkleiden der Torte einriss und außerdem hatte ich mir vorher nicht überlegt, wie ich meine Zuckerblüten eigentlich auf den Kuchen „kleben“ werde.
Über sechs Stunden stand ich in der Küche und habe geflucht und mir geschworen, nie wieder eine geschichtete Fondanttorte zu machen. Auf der anderen Seite: Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und weiß, was ich beim nächsten Mal anders machen muss. Und außerdem sieht sie doch gar nicht so schlecht aus, meine erste Fondanttorte, oder? Vor lauter Verzierung habe ich mir kaum noch Gedanken darüber gemacht, ob die vegane Torte auch den nicht-veganen Gästen schmeckt, aber sie war darüber hinaus ziemlich lecker.
Gestern habe ich mir die Cake Decoration Bible bestellt. Außerdem habe ich mich in Bird Cage-Cakes verliebt. Und bald steht wieder ein großer Geburtstag an. Das gute Stück war also wohl doch nicht meine letzter Versuch mit Fondant.

Was genau ist da drin?

» Zitronenbiskuit
» selbstgemachter Sekt-Limetten-Sirup
» Vanillebuttercrème
» Himbeerpüree

Alle Bestandteile der Torte sind abgewandelt von den Rezepten meiner Freundin Stina von Veganpassion. Übrigens schreibt die gerade an ihrem ersten Backbuch! Ich werde ganz bestimmt eine der ersten sein, die dieses Buch kauft!

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Autor: annagoesvegan

Anna. 23 Jahre. Psychologiestudentin. Seit acht Jahren Vegetarierin. Seit Juli 2012 vegan.

2 Kommentare zu “Meine erste vegane Torte mit Fondant!

  1. Toll, dass du wieder da bist, liebe Anna!

    Die Torte sieht einfach fantastisch aus!!!! Wie ist sie denn bei den Gästen angekommen? Wussten die, dass die Torte vegan ist?

    Liebste Grüße,
    Federchen

    • Hallo liebes Federchen,

      schön, dass Du immer noch da bist! (:
      Meine Mutter wusste natürlich, dass die Torte vegan ist – inwieweit sie das an die Gäste weitergegeben hat, weiß ich nicht. Zumindest hat mich keiner darauf angesprochen, alle meinten nur, dass sie sehr lecker ist und toll aussieht!

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