Vegan Wednesday – 01. Mai 2013

8 Kommentare


Diese Woche sammelt Regina von muc.veg und wer am Mittwoch Fair Trade Produkte beim Frühstücken verwendet hat, kann gleich noch beim veganen Fair Trade Frühstück bei Carola mitmachen!
Bei uns gab es zwar ein ausgiebiges Frühstück am Mittwoch, fair trade war aber nichts davon, wie ich hinterher erschüttert feststellen musste. Bei den nächsten Einkäufen muss ich da wohl noch genauer darauf achten.
Wir haben uns aber auf jeden Fall rundherum durchgefuttert; das ein oder andere neue Produkt (zum Beispiel vegane Teewurst von Tartex, die sehr sehr lecker ist) wurde getestet und auch zwei neue Rezepte, darunter das mittlerweile wohl berühmte vegane Rührei aus dem Buch Veganista von Nicole Just, habe ich nachgekocht. Denn ausgerechnet dieses Rezept ist mir in der letzten Woche in mehreren Zeitschriften begegnet und dann – nach längerem Hin und Her – musste ich mir das Buch dazu dann doch kaufen, obwohl ich ja eigentlich mehr als genug vegane Kochbücher habe.
Zum Rührei: Als ich noch Eier gegessen habe, war ich kein großer Rühreifan – ich wage sogar zu behaupten, dass ich zuvor mit 14 das letzte Mal Rührei gegessen habe (an den Tag erinnere ich mich ziemlich genau). Die Tofu-Variante war mir noch etwas unheimlicher als normales Rührei, obwohl sie sich schnell und einfach zubereiten lies. Und ich war dann doch erstaunt. Das vegane Rührei kann sich sehen und schmecken lassen. Mein Freund fand es sogar so lecker, dass er nun Werbung dafür macht und ich weiß schon ganz genau, was ich am Sonntag zum Frühstück bei meiner Mutter mitbringe.
Das zweite neue Rezept ist die Mousse au Chocolat von Nicoles Blog. Ich habe allerdings nur 50g Schokolade verwendet, da ich es nicht ganz so herb mag. Ich habe zum ersten Mal Cresoy verwendet, die es bei uns neuerdings im Reformhaus zu kaufen gibt. Wenn man die Mousse auf Chocolat nach dem Aufschlagen kurz ins Gefrierfach stellt, wird sie noch ein wenig fester.
Sonst gab es Mittwoch übrigens nicht allzu viel zu essen bei uns. Nach einem längeren Maispaziergang mit Ella haben wir uns über die Rühreireste hergemacht. Abends gab es einen Hugo mit Limetten und frischem Basilikum – mein absolutes Lieblingssommergetränk.

Fotos von meinem ersten Versuch, veganes Sushi zu machen, gibt es Anfang nächster Woche. Morgen speisen wir erstmal im Velo, darauf freue ich mich schon seit Wochen, denn die Tageskarte bei Facebook klingt immer ganz fantastisch! Ich bin gespannt, was es morgen gibt (:

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende & viel Sonne!

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Autor: annagoesvegan

Anna. 23 Jahre. Psychologiestudentin. Seit acht Jahren Vegetarierin. Seit Juli 2012 vegan.

8 Kommentare zu “Vegan Wednesday – 01. Mai 2013

  1. huhu! ja das stimmt – mir sind auch schon überall die rezepte von veganista aufgefallen! ich glaub zuletzt in der schrot und korn… naja das braucht man halt wenn man ein neues kochbuch raus bringt 🙂 zum glück schmecken ja die rezepte! und die mousse sieht toll aus!

    • Im Buch sind wirklich einige „besondere“ Rezepte, die zugleich aber auch nicht zu ausgefallen sind, sodass man wirklich Lust hat, aus- und rumzuprobieren! Freitag habe ich noch Nicoles Käsekuchen gebacken (Fotos kommen), der auch echt lecker war! Aber es gibt natürlich noch eine Menge anderer veganer Kochbücher, die mindestens ebenso toll sind (:

  2. Die Mousse sieht superlecker aus. Das Kochbuch hatte ich auch schon in den Händen,- ist gerade überall, aber auch zu recht!
    Liebe Grüße Billa

    • Hallo Billa!

      schön, dass Du auf meinem Blog gelandet bist (:
      Die Mousse kann ich wirklich nur empfehlen – insgesamt nur vier Zutaten, die man sowieso immer vorrätig haben sollte und gemacht ist die Mousse innerhalb von fünf Minuten plus etwa eine Stunde Kühlzeit. Wird es bei uns jetzt definitiv öfter als Nachtisch geben, am besten mit frischem Obst dazu!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  3. Liebe Anna,

    hach, ich würde mal gerne an einem Mittwoch bei dir mit essen – das sieht einfach jedes Mal soooo lecker aus!
    Ich hab auch nur ein paar Dinge, die fairtrade sind. Zucker, Kakao und Kaffee. Ganz selten gibt es hier mal fairtrade Bananen, dann kaufe ich auch diese. Aber ich achte ebenfalls auf Regionalität und Saisonalität und ich finde, das ist auch schon mal wichtig. Erdbeeren gibt es außerhalb der deutschen Saison gar nicht bei mir genau so wenig wie ausländische Kartoffeln. Bei manch anderen Gemüse- und Obstsorten bin ich ebenfalls kritisch, auch wenn es sicherlich noch kritischer gehen würde …

    Liebe Grüße
    Federchen

    • Hallo liebstes Federchen!

      Du weißt ja, dass Dir die Tür offen steht und Du Mittwochs oder auch an einem anderen Tag zum Essen kommen kannst (;
      Vielleicht stelle ich mich an, aber ich finde es wirklich nicht so einfach, in der heutigen Zeit einkaufen zu gehen, sei es bei Lebensmitteln, Kosmetik, Reinigungsprodukten oder bei Kleidern und Schuhen. Es gibt so vieles, auf das man achten sollte oder müsste. Da bin ich nicht immer besonders vorbildlich, leider.
      Kennst Du eigentlich die Biodrinks vom Hofgut Stolzern?
      http://produkte.hofgutstorzeln.com/produkt/soja-drink/
      Da stand ich neulich auch davor und dachte, dass ich vielleicht überwiegend nur noch diese Sojamilch trinken sollte. Bei den Mengen Sojamilch, die wir verbrauchen, kann ich mir das aber auf Dauer kaum leisten. Hach, wenn das Studentenleben erstmal vorbei ist, werde ich garantiert mehr Geld in meine Ernährung investieren!

      Ganz liebe Grüße,
      Anna

      • Liebe Anna,

        ich kann dir in Allem absolut zustimmen. Besonders der letzte Satz spricht mir komplett aus der Seele.
        Am einfachsten finde ich das „korrekte“ Einkaufen noch bei Lebensmitteln. Aber gerade mit Schuhen und Kleidung habe ich ein ganz großes Problem. Ich bin zwar eh nicht der große Shopper, aber ich suche nun schon fast 2 Jahre vergeblich nach qualitativ hochwertigen, schönen (für meinen Geschmack) und erschwinglichen (!!!) Schuhen, die nicht von Deichmann sind. So langsam bin ich echt am verzweifeln und meine Kriterienliste wird schon wieder kürzer 😦 Und auch fairtrade Klamotten lassen sich mit einem Studentenbudge eher seltener finanzieren, abgesehen davon, dass mir die Sachen ja auch gefallen müssen. Immerhin kaufe ich nicht bei H&M oder anderen Billigproduzenten ein. Gerade was Schuhe und Kleidung anbelangt, habe ich enormen Nachholbedarf. Aber ich habe ja auch noch langes Leben vor mir, in dem ich Schritt für Schritt alles verändern kann, was ich will 🙂 Und momentan ist mir – bei meinen Möglichkeiten – die Investition in meine Ernährung noch am wichtigsten, weil die sich direkt auf meine Gesundheit auswirkt. Ja, die Gesundheit der Kinderarbeiter und anderer „Mitarbeiter“ der Konsumbranche ist natürlich auch wichtig, aber seien wir ehrlich: in gewissen Rahmen ist man sich selbst einfach immer noch der Nächste (vermutlich mache ich mich mit diesem Satz jetzt extrem unbeliebt 😉 )
        Danke für den Link, die Drinks kenne ich noch gar nicht. Sie sind mit Sicherheit aber bestimmt eine bessere Wahl als so manch andere Drinks …

        Ganz liebe Grüße,
        Federchen

      • Liebes Federchen,

        es ist wirklich schade und erschreckend, wie sehr die Lebensmittelindrustrie unsere Ernährungsgewohnheiten bestimmt. Wenn man vergleicht, was ein Liter Kuhmilch gegenüber einem Liter Sojamilch kostet… Trotz allem wäre ich durchaus bereit, mehr zu zahlen, beziehungsweise angemessene Preise für Nahrungsmittel, insbesondere regional erzeugte Produkte zu bezahlen. Während des Studiums bin ich aber in meinen finanziellen Möglichkeiten sehr eingeschränkt und leider haben viele Menschen trotz festem Einkommen nicht immer die Möglichkeit, nur die Produkte zu kaufen, hinter denen sie stehen.

        Bei Kleidern, insbesondere Schuhen und Taschen, habe ich für mich den Kompromiss geschlossen, dass ich Lederwaren nur noch gebraucht kaufe. Ich habe zum Beispiel vegane Schuhe gesucht, die ich bei den Spaziergängen mit Ella anziehen kann, also Richtung Wanderschuhe. Habe ich auch gefunden, aber die haben 230 Euro aufwärts gekostet und waren darüber hinaus auch nicht sonderlich schön. Solange ich also die Lederindustrie nicht direkt unterstütze und nach Möglichkeit natürlich auf vegane Alternativen ausweiche, kann ich für mich damit leben, ich verstehe aber auch sehr gut, dass viele Veganer das absolut ablehnen.
        Mit Fairtrade-Mode kenne ich mich leider auch gar nicht aus, wie Du achte ich da vor allem auf Qualität, wenn das bezahlbar ist. In den H&M habe ich mich schon lange nicht mehr verirrt, auch wenn ich mich schon ein paar mal gefragt habe, was das mit der Conscious Collection auf sich hat und ob das nicht eigentlich Antiwerbung für ihre restlichen Kleidungsstücke ist (;
        Ich bin auch so oberflächlich und mag Designerkleider (und stehe dazu!), das meiste habe ich aber vom Flohmarkt oder aus dem Second Hand. In der Hinsicht bin ich mir selbst auch der Nächste – ich blende manche Informationen aus und versuche erst gar nicht, meinen kompletten Kleiderschrank auf fairtrade und nachhaltige Mode umzustellen. Zumindest jetzt noch nicht. Ich denke immer wieder an den Spruch „Vegan means I’m trying to suck less“. Ich bin nicht perfekt, ich mache nicht alles perfekt und weiß auch, dass ich mir nicht immer zu 130% Mühe gebe, jede wichtige Information einzuholen. Aber mein Ziel ist das richtige und von dem Weg komme ich auch nicht ab, nur weil ich heute noch nicht alles perfekt hinbekomme.

        Ich wünsche Dir einen schönen Abend,
        Anna

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