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Frühling lässt sein blaues Band…

Frohe Ostern euch allen!

Frühlingsblumen

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Ellay

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The Green Kitchen

Lange bevor ich vegan wurde, habe ich Green Kitchen Stories entdeckt. Es müsste 2010 gewesen sein als ich zu meinem damaligen Freund sagte, dass ich gerne ein Leben wie David Frenkiel und Luise Vindahl führen würde. Die beiden leben im schönen Schweden – noch besser: Im fantastischen Stockholm! – mit ihrer dreijährigen Tochter Elsa und gewähren uns über ihren Blog ab und zu einen Blick in ihre grüne Küche.
Obwohl ich tatsächlich bisher nie ein Rezept von ihrem Blog nachgekocht habe, begleitet mich Green Kitchen seitdem. Die Fotos von Davids und Luises kulinarischen Experimenten wecken bei mir immer den Wunsch, mich noch gesünder zu ernähren und neue Kombinationen von Gemüse und Obst auszuprobieren.
Am selben Tag als David und Luise verkündet haben, dass ihr Buch bald erscheinen wird, habe ich es direkt auf Amazon vorbestellt und letzten Dienstag hielt ich ihr Werk in den Händen. Neben den vielen verlockenden Rezepten beinhaltet das Buch auch Geschichten und Fotos von David, Luise und Elsa, so dass der Leser ein bisschen in den Alltag einer skandinavischen Bloggerfamilie schnuppern kann. Somit ist The Green Kitchen eine wunderbare Ergänzung und Erweiterung von Green Kitchen Stories!
David und Luise könnt ihr übrigens hier kennenlernen. Die ersten Buchseiten könnt ihr euch hier anschauen.

Hier die Basics zum Buch:
» 249 Seiten, Hardcover natürlich
» Kostet bei Amazon 22,95 Euro – und das Geld ist es wirklich wert!
» Bisher nur auf Englisch
» Internationale Mengenangaben (metrisch, britisch-imperial, cups)
» 100 Rezepte
» Alle Rezepte sind vegetarisch, viele vegan oder lassen sich leicht abwandeln
» Erscheint offiziell erst am 2. April 2013

Außerdem kann ich euch einfach nicht die ausgefallensten Rezepttitel vorenthalten:
» Breakfast Blend (unter anderem mit Apfel, Avocado und Mungobohnen)
» Flowered Granola
» Pizza with a Cauliflower Base
» Strawberry Gazpacho
» Sweet Apricot and Cauliflower Dal
» Rhubarb, Apple & Yellow Split Pea Stew
» Beetroot & Watermelon Juice
» Cantaloupe Granita with Lemon & Mint

Smaklig måltid!


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Vegan Wednesday – 20. März 2013

Mittlerweile freue ich mich immer schon auf die Mittwoche, da ich mir sonst selten die Zeit nehme, besondere Gerichte auszuprobieren. Aber dank dem Vegan Wednesday stelle ich mich an diesen Tagen neuen Herausforderungen in der Küche. Gestern war ich wirklich experimentierfreudiger als sonst und habe sogar meinen morgendlichen Smoothie etwas abgewandelt! (;
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Nicht zu übersehen: Ich habe ein neues Kochbuch. Am Wochenende schaffe ich es hoffentlich, dazu einen eigenen Post zu schreiben. Bei fast allen meinen heutigen Gerichte habe ich mich von The Green Kitchen inspirieren lassen, aber irgendwie bin ich nicht so gut im Rezeptenachkochen… Dafür kann ich aber mein neustes Kartoffelsalatrezept hier mit euch teilen!
Das erfrischende grüne Getränk ist ein Virgin Apple Mojito in seiner ursprünglichen Fassung. David und Luise (die Autoren) sind aber glückliche Besitzer eines Entsafters. Ich nicht. Meine Alternativlösung war, eine Kiwi und einen Apfel zu pürieren und durch ein Sieb zu reiben. Nicht empfehlenswert, da sehr umständlich. Dafür war es lecker! Zu Apfel und Kiwi kamen noch eine halbe Limette, etwas Sprudel, Minze und Eiswürfel.

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Kuchen gab es auch endlich mal wieder. Auch aus The Green Kitchen, David hat den Kuchen allerdings mit Eiern gemacht. Also wurde das Rezept wieder etwas abgewandelt und veganisiert.
Übrigens ist das kein normaler Schokokuchen! Statt Zucker habe ich Ahornsirup verwendet, statt Margarine Olivenöl und die geheime Zutat, die den Kuchen so schön saftig macht, ist Rote Beete!

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Voilà. Abends gab es selbstkreierten Radieschen-Dill-Kartoffelsalat.

Zutaten:
» 1,5kg kleine Kartoffeln
» ein Bund Radieschen
» 5 Frühlingszwiebeln
» 5 Knoblauchzehen
» ein Bund Dill
» 2 TL Zitronensaft
» 100g vegane Mayonnaise
» Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Kartoffeln putzen und in mundgroße Stücke schneiden. In Salzwasser etwa 20 Minuten kochen bis die Kartoffeln weich sind.
2. Radieschen und Frühlingszwiebel putzen und klein schneiden.
3. Knoblauch schälen und zerkleinern. Mit der Mayonnaise und dem Zitronensaft verrühren.
4. Kartoffeln, Radieschen, Frühlingszwiebeln und Knoblauchmayonnaise in eine große Schüssel geben und vermischen.
5. Den Dill waschen und fein hacken, dann darübergeben.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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Und zum Schluss noch ein Ella-Suchbild:
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Spargel in Blätterteig

Bonjour, ihr liebsten geduldigen Blogleser!
Ja, ich melde mich auch mal wieder zurück. Samstag war meine erste Prüfung in diesem Semester, heute in drei Wochen folgt die nächste, nebenher wartet noch ein Buchskript für den HiWi-job darauf, vollendet zu werden. Und Ella springt nach wie vor im Viereck, wenn sie einen anderen Hund sieht. Außerdem ist meine Küche einsam und verlassen; abgesehen von dem ein oder anderen Smoothie und meinen täglichen Frühlingsrollen (die Großpackung Reispapier ist immer noch nicht aufgebraucht) gibt es momentan nicht so besonders viel nahrhaftes zu essen. Nur Freitagabend vor der Prüfung wollte ich noch etwas selbstzubereitetes essen, das ganz schnell gezaubert ist. Und tada: Es gab frischen Spargel in Blätterteig. Nur hatte ich vergessen, wieviel Aufwand es ist, Spargel zu schälen. Und dass man den Spargel erst kochen muss. Was solls. Dafür war es richtig lecker und die Zubereitung ist denkbar einfach:

1. 300g Spargel schälen und 20 Minuten in einem Topf mit reichlich Wasser, einer Prise Salz und etwas Zitronensaft kochen.
2. Aus Sojacuisine, Salz, Pfeffer und Kräutern eine feine Soße vorbereiten.
3. Veganen Blätterteig aus dem Supermarkt oder Bioladen in quadratische Stücke schneiden, halbierte Spargel diagonal in die Mitte legen, einen Esslöffel Soße darauf geben und die Ecken darüberklappen.
4. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 20 Minuten backen.

Bon Appétit!

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P.s.: Ich hab versäumt, das Eis zu fotografieren bevor alle Schüsseln leer waren. Beim nächsten Mal, wenn ich Eis mache, gibt es aber auf jeden Fall Fotos – versprochen!


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Frustbacken

Wenn ich schlechte Laune habe, verstecke ich mich gerne mal für zwei Stunden in der Küche und dann darf nicht mal Ella ihr Näschen durch die Tür stecken (sie hat Küchenverbot und testet ganz gerne aus, wie weit sie mit den Pfötchen über die Schwelle kommen kann bevor es Ärger gibt).
Gestern habe ich ein paar Dinge ausprobiert, die ich schon lange mal zubereiten wollte.
Zunächst habe ich dreierlei Sorten Eis zubereitet, da wir direkt über einer italienischen Eisdiele wohnen und ich jeden Tag mehrmals daran vorbeilaufe, aber wahrscheinlich ist dort nicht mal die Eiswaffel vegan. Also bin ich gestern kurzerhand zum Supermarkt, habe mehrere Dosen Kokosmilch und Sojajoghurt gekauft und dann einfach drauf los probiert. Fotos vom Himbeer-, Erdnuss- und Kokoseis gibt es in den nächsten Tagen!
Anschließend habe ich Himbeer-Haferflocken-Müsliriegel gebacken, die leider etwas bröselig geworden sind. Die Idee dazu stammt aus dem Cornucopiakochbuch; mir haben aber einige wichtige Zutaten gefehlt, daher habe ich das Rezept abgewandelt. Die obere und untere Haferflockenschicht besteht aus Haferflocken, Mehl, Zucker und Margarine – eigentlich nicht besonders einfallsreich – und in der Mitte sind Himbeeren, die ich noch gefroren auf dem Boden verteilt habe. Geht auf jeden Fall sehr schnell und schmeckt sehr lecker!
Zuletzt habe ich noch den Blätterteig aus dem Kühlschrank verwertet. Irgendwie dachte ich immer, Blätterteig wäre mit Ei gemacht… Manchmal lohnt es sich doch, die Zutatenliste durchzugehen! Die Füllung besteht aus gemahlenen Walnüssen, Cashews und Pinienkernen, vermischt mit Sojacuisine, Salz, Pfeffer und Kräutern.

Lustigerweise hatte ich auch diesmal beim Kochen wieder meine Großmutter und meine Mutter in Gedanken dabei. Das Himbeereisrezept habe ich von meiner Mutter übernommen (die es aus dem Thermomixkochbuch hat, aber egal), die Blätterteigtaschen erinnern mich an meine Großmutter…

Für die kommende Woche sollte ich wieder etwas gesünder kochen. Ella ist die einzige von uns, die wirklich so viel naschen kann wie sie möchte, ohne zuzunehmen, da sie ja jeden Tag durch den Park hetzt (;

Habt einen schönen Sonntag!
Haferflockenriegel
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Und hier noch ein Bild von Ms Pretty, die uns heute morgen schon viel zu früh geweckt hat. Als sie sich nach ihrem Morgenspaziergang dann auf der Couch ausgestreckt hat, musste ich sie einfach ein wenig ärgern und wach halten… Hier also die sehr begeisterte Ella beim Männchenmachen.
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Vegan Wednesday – 06.03.2013

Meine Mutter ist die beste Köchin, die ich kenne. Bekannt ist sie vor allem für ihre besonderen Kreationen und italienisches Essen; als Kind mochte ich am Liebsten ihre Quiches, die jährliche Zimttorte zu meinem Geburtstag, ihr fantastisches Eis aus dem Thermomix und die Kleinigkeiten, zum Beispiel ihre weltbesten Spitzbuben in der Adventszeit oder auch ihr Salatdressing, das einfach immer schmeckt.
Eine Einladung zum Essen ist bei uns in der Familie eine eigene Kunst. Wir schieben nicht einfach einen Auflauf in den Ofen. Nie habe ich es erleben – weder bei meiner Mutter noch bei meiner Großmutter – dass Gäste kamen und es nur ein Gericht gab.
Wenn wir früher meine Großmutter besucht haben, war der Tag nach Mahlzeiten strukturiert. Wir kamen morgens gegen 10 Uhr bei ihr an und der Tisch war schon gedeckt; es gab selbstgekochte Marmeladen, im Ofen erwärmtes Gebäck, frischen Tee und die Kerzen brannten. Vom Frühstückstisch begaben wir uns zum Mittagessen, das früher immer (!) mit einer Suppe und einer selbstgemachten Einlage begann. Zum Hauptgericht gab es einen Beilagensalat mit frischen Kräutern aus dem Garten und der Nachtisch stand auch schon bereit. Nicht zu vergessen den Nachmittagstee mit frisch gebackenem Kuchen – meist sogar einer Auswahl an verschiedenen Kuchen. Die Regel in meiner Familie geht ungefähr so: Pro drei Personen eine Sorte Kuchen, das bedeutet, wenn acht Gäste kommen, dann gibt es auch mindestens drei Kuchen.
Das ist der Grundsatz, den wir von meiner Großmutter übernommen haben, vielleicht eine Kriegserinnerung: Es muss immer etwas übrig bleiben, nie darf jemand sich unwohl fühlen, weil er das letzte Stückchen genommen hat. Das ist Zeichen der Gastfreundschaft – dass es von allem reichlich gibt.

Meine Mutter und meine Großmutter ließen diese Einladungen immer sehr einfach aussehen. Den eigenen Geburtstag zuhause feiern und ein Buffet für 30 Personen vorbereiten? Kein Problem. Als Kind war ich von der großen Auswahl an fabelhaften Speisen sehr beeindruckt. Erst mit der Zeit habe ich verstanden und mitbekommen, dass ein solches Fest mehrere Tage Vorbereitungszeit braucht.

Gestern habe ich nur für drei Personen gekocht, trotzdem war ich um 8 Uhr schon in der Stadt um frisches Gemüse zu kaufen und stand um neun Uhr am Herd. Obwohl es Zeit kostet, mehrere Speisen vorzubereiten, die Zubereitungszeit aufeinander abzustimmen und im gleichen Atemzug noch dafür zu sorgen, dass der Tisch gedeckt und dekoriert und die Küche aufgeräumt und sauber ist, möchte ich diese Tradition nicht missen. Mit einem liebevoll zubereiteten Essen lässt sich Freundschaft und Zuneigung ohne große Worte ausdrücken. Und wenn ich in der Küche stehe und für Freunde oder auch nur für meinen Freund und mich koche, dann denke ich an meine Großmutter und an meine Mutter, die mir gezeigt haben, wie wertvoll Gastfreundschaft und Großzügigkeit sind.

Hier mein Menü von gestern Abend:

» Möhren-Ingwersuppe mit Kokosmilch, garniert mit frischem Koriander
» Avocado, Sprossen, Ernüsse und Thaibasilikum in Reispapier mit Sojasoße
» Gegartes grünes Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Aubergine, Zuckerschoten, Champignons, Maiskölbchen, Lauch und Frühlingszwiebel) mit Reis und gebratenem Tofu in gelbem Curry
dazu selbstgemachte Thai-Erdnusssoße und rote Currysoße sowie frische Limetten und gerösteten Cashews
» Glückskekse

Der Aufwand hat sich absolut gelohnt, wir hatten einen rundum schönen Abend; haben Essen und Wein bei guten Gesprächen genossen.
Ich hätte gerne einige von euch mit an den Tisch gebeten, denn ich habe natürlich viel zu viel vorbereitet und wir werden wohl noch einige Tage an den Resten essen!

Zubereitung der Frühlingsrollen:
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Gemüse noch vor dem Garen:
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In meiner Küche war es zwischendurch etwas chaotisch, da ich mehr Töpfe als Herdplatten hatte!
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Limetten, geröstete Cashews, Koriander
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Tischdekoration:
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Möhren-Ingwer-Kokossuppe mit Koriander:
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Im Vordergrund sieht man die Erdnusssoße
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Voilà!
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Da dieser Post ja zum Vegan Wednesday gehört, fragt ihr euch vielleicht, wo meine Fotos vom Frühstück und Mittagessen geblieben sind. Beides ist bei mir gestern ausgefallen, auch wenn das vielleicht ungesund ist. Wer aber schon mal morgens um 10 Uhr eine Suppe und verschiedene Soßen abgeschmeckt hat, weiß vielleicht, dass dieses ständige Probieren und Naschen ziemlich sättigend ist (;


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Vegan Wednesday 06.03.2013 – Preview

Juhu, mein vierter Vegan Wednesday in Folge!
Und heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute Abend bekomme ich Besuch von einer meiner besten Freundinnen. Ich habe sie 2009 bei meinem Praktikum in München kennengelernt und da ich heute wieder etwas nördlicher wohne, sehen wir uns nur etwa jedes halbe Jahr.
Diesen Anlass nutze ich natürlich, um etwas Besonderes zu kochen und habe daher ein kleines thailändisches Menü vorbereitet. Ursprünglich wollte ich Pasta mit verschiedenen Saucen machen, aber meine Freundin hat sich ein Gericht ohne Kohlehydrate in Form von Weißmehl gewünscht.

Auf den Bildern könnt ihr schon mal die Zutaten bestaunen. Ich habe gestern eine ganze Menge Geld im Asialaden gelassen… Glücklicherweise habe ich alles bekommen, was auf meiner Einkaufsliste stand, inklusive frischem Koriander, Thaibasilikum und Zuckerschoten!
Die ersten beiden Gänge habe ich heute morgen schon vorbereitet, aber ich verrate euch erst morgen, was es zu essen gab! (:
Habt einen schönen Vegan Wednesday!

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