Vegan Wednesday 20. Februar 2013

16 Kommentare

Kann wirklich schon wieder Mittwoch sein?, habe ich mich gestern gefragt. Die Tage und Wochen fliegen nur so dahin. Ich hab Semesterferien, aber es fühlt sich kein bisschen so an! Ich sitze über Gesetzbüchern und versuche das Arbeits- und Sozialrecht zu ergründen oder schreibe Texte für meinen HiWijob. Das Ganze wird nur unterbrochen von Spaziergängen und Spiel- und Lerneinheiten mit Ella und dann kehre ich wieder an den Schreibtisch zurück. Hoffentlich wird es wenigstens bald wärmer…
Gestern gab es bei mir folgendes zu essen:

Smoothie
Der obligatorische Smoothie zum Morgen. Die True Fruits-Flasche nutze ich zum Abfüllen, der Smoothie war aber natürlich selbstgemacht. Diesmal mit Banane und Mango!
Karotten-Kokosnuss-Suppe
Mittags habe ich die Suppenreste vom Vortag aufgebraucht. Karamelisierte Möhren mit Kokoscrème, die ich zu einer feinen Suppe verarbeitet und mit Ingwer abgeschmeckt hatte.
Jägerschnitzel mit Tagliatelle
Abends gab es bei uns „Schweinefilet“ von Vantastic Foods (kann man hier bestellen) dazu grüne Tagliatelle mit einer dunklen Champignon-Knoblauchsoße. Die Schweinefilets haben wir das erste mal probiert – ein wenig zäh und schwer zu schneiden, aber sehr lecker! Mein Freund hat gleich drei davon gegessen (;

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Autor: annagoesvegan

Anna. 23 Jahre. Psychologiestudentin. Seit acht Jahren Vegetarierin. Seit Juli 2012 vegan.

16 Kommentare zu “Vegan Wednesday 20. Februar 2013

  1. Mhhhhhh lecker! Smoothies sollte ich mir auch viel öfter machen, weil die immer total gut sind. Ich denke am Wochenende habe ich dann wieder Nerven dazu und werd mich mal wieder daran wagen.

    • Ich kann Dir nur dazu raten! Ein Smoothie ist der perfekte Start in den Tag und ich mache mir immer gleich eine größere Menge, so dass ich nachmittags noch mal eine Portion Vitamine bekomme (:
      Aber es lohnt sich wirklich einen guten Mixer zu haben… dadurch spare ich morgens wirklich viel Zeit!

  2. Das mit den Semesterferien geht mir ähnlich, ich kämpfe mich gerade durch vier Hausarbeiten (eine habe ich gestern zumindest schonmal beendet – die nächste beschäftigt sich mit der Staatstheorie David Humes, auch seeeehr spannend).. Dafür dieht dein Essen aber sehr lecker aus. 🙂
    Ist Ella das Schnuckelchen im Stern oben rechts?

    Viele Grüße,
    Frau Schulz

    • Ella ist die Hündin vom Post davor 🙂

    • Oh, was studierst Du Spannendes? Hausarbeiten müssen wir zum Glück keine schreiben!
      Die Hündin im Stern ist meine Happy. Über Happy kannst Du unter „Warum vegan?“ nachlesen. Ella ist vor drei Wochen zu uns gezogen und wir müssen uns erst noch ein wenig aneinander gewöhnen… aber das wird schon!

      Liebe Grüße zurück (:

      • Ich studiere Deutsch, Geschi und Philo auf Lehramt.. Eine HA hab ich hinter mir, drei stehen noch bevor – leider war ich die letzte Woche krank, sodass ich zu nichts kam.. Aber heute geht es frohen Mutes voran, ich muss ja mal fertig werden 😉
        Die Geschichte von Happy lese ich mir jetzt bei einer Tasse Tee durch. 🙂
        Viele Grüße,
        Frau Schulz

  3. Sieht das wieder lecker aus bei dir!
    Wie hast du denn die Rahmsauce gemacht?

    Liebe Grüße
    Federchen

    • Hallo liebes Federchen (:
      Für die Champignon-Rahmsoße habe ich erstmal eine Zwiebel und drei Knoblauchzehen in Rapsöl angedünstet, anschließend kamen die kleingeschnittenen Champignons dazu. Nach circa 5 Minuten habe ich 150ml Gemüsebrühe und 200ml Soja Cuisine light dazugegeben und das ganze etwas einkochen lassen. Abgeschmeckt mit reichlich Pfeffer, etwas Salz und Muskat. Das wars!
      Falls die Soße etwas dunkler werden soll, kann man auch erstmal eine dunkle Einbrenne mit Margarine und Mehl machen, das schmeckt auch sehr lecker! Weißwein macht sich in der Soße natürlich auch ganz gut… (:

  4. Schaut alles sehr gut aus 🙂 An grüne Smoothies muss ich mich auch mal wieder wagen.

    LG Angie

  5. Danke dir für deinen Besuch bei mir. Sieht auch ganz schön lecker aus bei dir ;). Das Schnitzel habe ich noch nie probiert. Das Rindfleisch soll ja auch gut sein. Bisher hatten wir nur das Sojageschnetzelte und das Glutenpulver für Seitan, das aber auch ganz lecker ist. Danke auch für das nachträgliche Pilzsoßenrezept in den Kommentaren. Das merk ich mir mal 😉
    Sag mal, ernährst du eigentlich auch deinen Hund vegan und wenn ja, wie gehst du dabei vor, was gibt es so zu fressen und so?
    Einen Hund zu habe ist echt ein Traum. Ich bin immer noch hin und her gerissen, ob das nicht zu sehr gegen meine Auffassung spricht, nicht über Tiere zu herrschen.
    Danke für deine Antwort.
    LG,

    Nini

    • Die Produkte von Vantastic Foods und Wheaty sind eigentlich immer ziemlich gut! Wir essen Fleischersatz aber auch nur höchstens einmal pro Woche. Ich mag natürliche Lebensmittel mehr und zudem ist es auch nicht ganz billig… Sojageschnetzeltes mag ich aber auch ganz gerne (:

      Ella ernähre ich bisher nicht vegan, auch wenn diese Option auf jeden Fall noch in der Diskussion ist und wir auch verschiedenes veganes Futter testen. Wir haben sie aber erst seit drei Wochen und wollten nicht gleich als erstes das Futter umstellen. Außerdem füttern wir sie auf Anraten des Trainers momentan nur von Hand. Das ist aber eine ganz gute Möglichkeit, hin und wieder auch veganes Trockenfutter unterzumischen!

      Die Frage, ob es vertretbar ist, Haustiere zu halten, muss wohl wirklich jeder für sich entscheiden. Ich bin zum Beispiel absolut dagegen, Meerschweinchen oder Zwergkaninchen in kleinen Käfigen in der Wohnung zu halten. Genauso Hauskatzen.
      Unter artgerechter Haltung verstehen wir aber heute etwas anderes als noch vor 100 Jahren. Es gibt heute kaum noch natürlichen Lebensraum für Hunde. Wie sollen denn Hunde in Freiheit leben?
      Ich glaube, dass wir Ella ein gutes Zuhause bieten. Sie ist ja ein Tierheimhund und besser als der Zwinger ist es allemal. Ich glaube auch, dass es für Ella – ebenso natürlich für uns – gut ist, dass wir die Führung übernehmen. Wir haben klare Regeln, aber die gibt es in einem Wolfrudel auch. Im Gegenzug bieten wir ihr nach Möglichkeit alles, was sie braucht: Futter (die wichtigste Ressource für den Hund), 3-5 Stunden Auslauf pro Tag (meist an der 10m-Leine), Schutz und Ruhe, Beschäftigung durch Spiele und natürlich auch etwas Zuwendung, die wir ihr jedoch niemals aufzwingen. Da sie noch nicht besonders sozialverträglich ist, fällt der Kontakt zu Artgenossen momentan leider weg.
      Für mich war von Anfang an wichtig, dass wir keinen Hund vom Züchter holen. Es gibt so viele Straßenhunde in Europa, die ein Zuhause suchen und ihr Überleben auf Dauer in den Städten selbst nicht sichern könnten oder Tierheimhunde, die einfach abgeschoben wurden. Und da geht es eben um den Einzelfall – da finde ich Adoption nicht das Schlechteste!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      • Ich will mich jetzt auch mal zu der Hundefrage äußern. Züchter geht in meinen Augen auch gar nicht, zumal die meisten reinrassigen Zuchthunde so ‚verzüchtet‘ sind, dass sie physische Probleme haben (z. B. der Mops mit der Atmung). So etwas würde ich auf keinen Fall unterstützen. Anders sehe ich es jedoch bei Hunden, die wirklich ein Zuhause brauchen, weil sie sonst im Tierheim ‚dahin vegetieren‘ müssten und niemanden haben, der sich richtig um sie kümmert (ich meinte mit vieeeel Auslauf, Spielen, einen Platz im ‚eigenen Rudel‘ etc). Ich persönlich finde, dass es zur veganen Idee gehört, dass man solchen Tieren ein schönes Leben gibt. Selbstverständlich wäre es besser, es würde überhaupt nicht so weit kommen, dass so viele Tiere im Tierheim landen. Aber da es leider noch so ist, finde ich nicht, dass irgendetwas dagegen spricht, sich dieser Tiere anzunehmen.
        Und wie Anna schon sagte: wo sollen die Tiere denn sonst hin? Sie sind nicht mehr an das Leben ‚da draußen‘ angepasst.
        Ich hoffe, dass jetzt keiner kommt und sagt: nach der Argumentation könnte man auch weiter Tiere essen, da es diese eben nun schon gibt und auch getötet werden … Aber ich nehme mal an, dass jeder weiß, wo genau der Unterschied liegt.

        Liebe Grüße,
        Federchen

      • Einen Hund aus dem Tierheim zu holen war auch am ehesten eine Option für mich, da man ihm so ein besseres zu Hause bieten kann, was ja ethisch wieder sehr vertretbar ist ;).
        Du hast mit deinen Argumenten auch recht und es ist gut, diese Seite auch von Veganern zu hören. Wie ging das mit der Adoption denn vor sich? Ich weiß, dass man bei unserem Tierheim Hunde auch ausführen kann, dann braucht man aber einen „Hundeführerschein“ (aber das Tierheim ist eh zu weit weg, um es täglich zu erreichen). Wirst du als Halte vorher sehr geprüft, ob du dem Hund ein gutes zu Hause bietest? Kommen sie bei dir zu Hause vorbei und besteht danach noch jahrelanger Kontakt und Kontrolle durch das Tierheim? Sorry, wenn ich dich hier mit den Fragen so bombardiere. Ich fände es wirklich interessant, näheres zu erfahren.

        Vielen Dank für deine Antworten.

        LG,

        Nini

  6. Ich stimme Dir in allem zu Federchen!
    Zum letzten Punkt: Das ist auch einer der Gründe, warum ich keinen Hund vom Züchter wollte – die Nachfrage nach Hundewelpen muss wirlich nicht weiter gesteigert werden! Es gibt mehr als genug Hunde, die dringend ein Zuhause suchen und wer wirklich ein Hundefreund ist, nimmt eher einen Notfallhund bei sich auf als sich einen reinrassigen Hund mit Stammbaum beim Züchter zu kaufen!
    Apropos: Ich wurde jetzt schon ein paar mal auf Ella angesprochen, da sie ja ein reinrassiger großer Münsterländer ist und die Leute stehen wohl wirklich auf Jagdhunde. Ich bin dann immer ein wenig verlegen, denn ich hab keine Ahnung von Münsterländern! Für mich ist Ella (m)ein Hund. Abgesehen davon, dass wir sie wegen ihrem Jagdtrieb (noch) nicht frei laufen lassen können, ist uns ihre Rasse und damit verbundene mögliche Eigenschaften wirklich herzlich egal.

  7. Liebe Nini,
    jetzt eine etwas verspätete Antwort, da ich krank war…
    Zu Deinen Fragen: Wir haben Ella nicht direkt aus dem Tierheim bekommen, sondern von einer Pflegefamilie über die Organisation http://www.pfotenteam.com/ . Das Pfotenteam hat eine Kooperation mit dem Tierheim in Mulhouse im Elsaß. In Frankreich geht man teilweise etwas anders mit Hunden um als hier in Deutschland, also kurz gesagt: Die Situation im Tierheim dort ist nicht die Beste, daher holt das Pfotenteam die Hunde von dort und bringt sie nach Möglichkeit erstmal in Pflegefamilien in Deutschland unter bevor die Tiere weitervermittelt werden. Als wir Ella auf der Website gesehen haben, war sie auch schon drei Monate in der Pflegefamilie, davor glücklicherweise nur drei Wochen im Tierheim. Über ihr Leben vor dem Tierheim oder die Gründe, warum sie abgegeben wurde, wissen wir leider nichts.
    In der Pflegefamilie wurde sie bestens umsorgt, die wollten sie auch gerne als Zweithund behalten, aber Ella hat sich mit der Katze nicht so verstanden. Wir haben Ella dann bei der Pflegefamilie besucht und ein langes Gespräch geführt, bei dem wir „geprüft“ wurden. Das war aber halb so wild. Es wird eben geschaut, ob man sich das mit dem Hund gut überlegt hat, also z.B. auch durchdacht hat, wo der Hund in den Ferien ist, bei Krankheit usw.
    Das Tolle beim Pfotenteam ist, dass die Pflegefamilie entscheiden darf, an wen der Hund vermittelt wird. Die Leute von der Organisation kennen Ella ja kaum und die Pflegefamilie kann wesentlich besser einschätzen, ob der Hund zu einem passt. Wir hatten Glück, die Chemie hat gleich gestimmt und anderthalb Wochen später war Ella bei uns. Wir mussten einen Schutzvertrag unterschreiben (wir dürfen Ella z.B. nicht abgeben, sondern müssten sie wenn dann dem Pfotenteam „zurückgeben“) und 190 Euro Schutzgebühr zahlen, was ziemlich lächerlich ist für einen reinrassigen Hund und wenn man bedenkt, welche Kosten die hatten.

    Letztendlich ist die Vorgehensweise aber überall unterschiedlich. Ich bin früher in meiner Heimatstadt manchmal mit Tierheimhunden Gassi gegangen, da musste ich nur den Ausweis hinterlegen. In meinem jetzigen Wohnort braucht man auch den Hundeführerschein (bekommt man nach zwei Stunden Einführung, die an einem Samstag stattfindet), um mit den Hunden spazieren zu gehen. Ich glaube aber, dass das nochmal anders gehandhabt wird, wenn man tatsächlich einen Hund adoptieren möchte.
    Manche Vermittlungsorganisationen machen tatsächlich einen Hausbesuch. Ob das so sinnvoll ist, weiß ich nicht. Wir haben auch ganz ehrlich angegeben, dass wir in der Innenstadt wohnen, im obersten Stockwerk und keinen Garten haben. Relevant war letztendlich nur, dass wir die Zustimmung vom Vermieter haben.

    Ich glaube, wenn man wirklich einen Hund adoptieren möchte, dann steht man diese ganzen Prüfungen locker durch! All die Fragen, die einem gestellt werden, sollte man vorher selbst überdenken. Aber es lohnt sich absolut (:

    Ganz liebe Grüße,
    Anna

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