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Vegan Wednesday 27.02.2013

Und schon wieder ein Mittwoch. Momentan komme ich kaum zum Kochen und vor allem probiere aus Zeitgründen wenig neues aus.
Seit Ella da ist und ich zwei bis drei Stunden täglich mit ihr unterwegs bin, kann ich eigentlich essen was ich will (solange es vegan ist) ohne auf mein Gewicht achten zu müssen. Unsere Convenience-Gerichte aka selbstgemachte Pizza, Tagliatelle mit verschiedenen Soßen und Essen vom Thai haben aber etwas überhand genommen. Daher gibt es diese Woche wieder etwas mehr Gemüse und Salat.

Für den heutigen Vegan Wednesday habe ich leider nur zwei Fotos gemacht. Ein Vorherbild vom Obst und Salat bevor daraus ein leckerer Smoothie wurde und ein Foto von meinem Mittagessen, Salat mit einer Balsamico-Vinaigrette und darüber etwas geröstetes Gemüse aus dem Ofen. Nicht auf dem Bild sind die Ciabattastangen mit meiner selbstgemachten Tomatenbutter.
Für heute war’s das aber auch schon von mir – ich bin seit dem Wochenende krank und kuschle mich jetzt wieder mit Ella aufs Sofa!

Euch allen einen wunderbaren Vegan Wednesday und lasst es euch schmecken!

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Zum Abschluss noch ein Bild von Ms Pretty, äh Ella (:

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Vegan Wednesday 20. Februar 2013

Kann wirklich schon wieder Mittwoch sein?, habe ich mich gestern gefragt. Die Tage und Wochen fliegen nur so dahin. Ich hab Semesterferien, aber es fühlt sich kein bisschen so an! Ich sitze über Gesetzbüchern und versuche das Arbeits- und Sozialrecht zu ergründen oder schreibe Texte für meinen HiWijob. Das Ganze wird nur unterbrochen von Spaziergängen und Spiel- und Lerneinheiten mit Ella und dann kehre ich wieder an den Schreibtisch zurück. Hoffentlich wird es wenigstens bald wärmer…
Gestern gab es bei mir folgendes zu essen:

Smoothie
Der obligatorische Smoothie zum Morgen. Die True Fruits-Flasche nutze ich zum Abfüllen, der Smoothie war aber natürlich selbstgemacht. Diesmal mit Banane und Mango!
Karotten-Kokosnuss-Suppe
Mittags habe ich die Suppenreste vom Vortag aufgebraucht. Karamelisierte Möhren mit Kokoscrème, die ich zu einer feinen Suppe verarbeitet und mit Ingwer abgeschmeckt hatte.
Jägerschnitzel mit Tagliatelle
Abends gab es bei uns „Schweinefilet“ von Vantastic Foods (kann man hier bestellen) dazu grüne Tagliatelle mit einer dunklen Champignon-Knoblauchsoße. Die Schweinefilets haben wir das erste mal probiert – ein wenig zäh und schwer zu schneiden, aber sehr lecker! Mein Freund hat gleich drei davon gegessen (;


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Sich den Ängsten stellen

2013-02-17 19.54.20

Ella liegt auf dem Sofa und rührt sich nicht mehr. Heute morgen um 8 Uhr standen wir in der Kälte auf dem Hundeplatz. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Niederlage an, dass wir nach zwei Wochen schon einen Hundetrainer engagieren mussten. Auf der anderen Seite war es in unserem Fall sicher sinnvoll, sich frühzeitig an einen Experten zu wenden.
Zuhause ist Ella die wundervollste Hündin überhaupt. Sie macht es sich auf dem Sofa bequem oder beschäftigt sich selbst mit ihrem Stoffhasen oder dem Kauknochen. Der einzige Grundbefehl, den sie von Anfang an beherrschte, war „Sitz“ (beziehungsweise „assis“, sie spricht ja nur Französisch (; ). Innerhalb von wenigen Tagen hat sie jedoch „Platz“, „Pfötchen“, „Nein“ und „Männchen“ gelernt und langsam gehen mir die Ideen aus, was ich ihr noch an Kunststückchen beibringen könnte. Sie bettelt und drängelt nicht, überfällt nicht den Postboten und hat mittlerweile auch akzeptiert, dass das Bett für sie tabu ist. Und wenn sie im Schlaf leise bellt oder ihre Beinchen zucken, dann schmelze ich dahin.
Aber sobald wir die Wohnung verlassen, wird es chaotisch. Ella zerrt an der Leine, will fremde Menschen freudig begrüßen und wenn wir auf andere Hunde treffen, rastet sie buchstäblich aus. Ich schäme mich immer ein bisschen, wenn sie bellt und bellt und knurrt und sich einfach nicht beruhigen lässt.
Daher also zum Hundetrainer, zwei Stunden intensiver Lerneinheiten für Ella und uns. Der Tipp des Trainers, der mich besonders nachdenklich stimmt: Anderen Hunden nicht mehr ausweichen, sondern Ella mit ihren Ängsten konfrontieren. Das wird für uns alle nicht leicht.

Auch ich musste mich kürzlich meinen Ängsten stellen – vor allem der Angst zu versagen und nicht immer zu den Besten gehören. Am Wochenende war ich beim Auswahlseminar für ein Stipendium zusammen mit 40 anderen begabten und vielseitig interessierten jungen Menschen, die ebenfalls vorgeschlagen worden waren. Ich fand mich zwischen Mathematik-, Maschinenbau-, Kybernetik- und Physikstudenten wieder. Das Spannende war: Bei den Diskussionen am Tisch kamen wir mehrfach auf das Thema Energiewende und Klimawandel zu sprechen. Kernfusion als Weg in die Zukunft? Kann die Bundesrepublik Deutschland Vorbild für andere Länder sein bei der Umstellung auf erneuerbare Energien? Sind die Bürger bereit, die höheren Kosten mitzutragen? Wie schaffen wir mehr Akzeptanz in der Bevölkerung? Aber die Hauptfrage: Selbst wenn Deutschland komplett umstellt – können wir den Klimawandel überhaupt noch aufhalten?
Viele Gespräche liefen auf dasselbe hinaus: Wenn wir realistisch sind, dann müssen wir uns eingestehen, dass der große Plan, die Welt von heute auf morgen zu ändern, nicht aufgehen wird. Die Politik ist nicht bereit, sich von der Wirtschaft unabhängig zu machen und die meisten von uns sind nicht bereit, auf unseren heutigen Lebensstandard zu verzichten oder diesen auch nur einzuschränken. Wie einer der Teilnehmer so schön sagte: „Wir Menschen haben die räumlichen und zeitlichen Grenzen durchbrochen“. Zum einen ermöglichen uns Autos, Bahn und Flugzeuge, in kurzer Zeit weite Strecken zurückzulegen. Zum anderen sind wir heute nicht mehr abhängig von den Jahreszeiten; im Winter sitzen wir in unserer 20-Grad-warmen Wohnung und essen Erdbeeren aus Südafrika.
Ich fand die Gespräche zum Teil frustrierend – meiner Meinung nach ist alles ist besser als Nichtstun. Vermutlich werden wir nicht die Welt vor dem Klimawandel bewahren können, aber ich bin froh zu der kleinen Gruppe zu gehören, die durch ihre vegane Ernährung ein Zeichen setzt und daran glaubt, dass auch kleine Taten etwas bewirken können. Und ich war selbstbewusst genug, meine Ansichten offen zu vertreten. Sicherlich war ich nicht die begabteste unter den Studenten, dafür sehr wahrscheinlich eine der umweltbewusstesten.


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Vegan Wednesday 13. Februar 2013

Gestern war Vegan Wednesday und zum ersten Mal seit längerer Zeit habe ich wieder daran gedacht, mein Essen zu fotografieren!
Nur vom obligatorischen Frühstückssmoothie gibt es kein Foto, da Ella mich in Beschlag genommen hat!

Falafel
Mittags gab es Falafel (als Fertigmischung, aber immerhin selbst geformt und angebraten), dazu eine Joghurt-Kräutersoße, Salat, Tomaten und Gurken und das ganze in Pitabrot.

Chocolate Hazelnut Cake
Eine meiner besten Freundinnen hat gestern ihre Bachelorarbeit abgegeben! Sie arbeitet seit Ewigkeiten an ihrem Meisterstück und beim Korrekturenlesen durfte ich mir noch mal ein Bild davon machen, wieviel Zeit und Mühe sie in ihre Arbeit gesteckt hat. Zur Feier des Tages habe ich ihr Geburtstagsgeschenk, das ich letztes Jahr von ihr bekommen habe, aus dem Schrank geholt: Eine Riesencupcakeform aus Silikon – 25 mal größer als ein normaler Cupcake! Was gibt es besseres als veganen Kuchen, um so einen Tag zu feiern?
Da ich momentan wegen Ella nicht zum Einkaufen komme, habe ich improvisiert und alle Zutaten, die ich noch im Schrank hatte, zusammengeschmissen! Daraus wurde ein Schoko-Haselnusskuchen mit einem Butter-Kakaofrosting. Den Riesencupcake seht ihr links im Bild, rechts die kleinere Muffinversion – davon gabs für mich einen zum Nachmittagskaffee.

Brokkoli Tofu
Asiatische Küche steht bei mir momentan ganz weit oben! Auf irgendeinem Blog habe ich neulich von einer Honigmarinade für Tofu gelesen und habe das kurzerhand abgewandelt und den Tofu am Vorabend in einer Marinade aus Ahornsirup, Sojasoße, Salz und Pfeffer eingelegt. Dazu gab es kurz gebratenen Brokkoli und Karotten, abgeschmeckt mit Erdnusssoße und Reis.


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Wie grün lebst Du?

Samstag wurde ich in der Stadt von einer Umweltwissenschaftstudentin angesprochen, ob ich kurz Zeit habe an einer Umfrage teilzunehmen. Bei so was mache ich eigentlich immer mit. Schließlich habe ich in meinem Studium auch schon mehr als einmal die Aufgabe bekommen, Leute in der Stadt anzusprechen und zu befragen (z.B. ob sie gerne Sportsendungen sehen und wenn ja, wieviele Stunden am Tag – es haben damals nicht sonderlich viele mitgemacht).
Inhalt der Umfrage war, wie umweltbewusst und nachhaltig die Bewohner unserer Stadt leben.
Folgende Fragen wurden mir gestellt:

» Wieviel Prozent Deiner Lebensmittel kommen….
a) aus der Region
b) aus Deutschland
c) aus dem Ausland

» Wenn Du heute ein Auto kaufen würdest, dann wäre es ein… (Mehrfachwahl möglich, angenommen alle Autos würden gleich viel kosten)
a) Diesel
b) Elektroauto
c) Hybridwagen
d) Geländewagen
e) kleiner Stadtwagen
f) Neuwagen
g) Gebrauchtwagen

» Schätze, wieviele Kilometer Du wöchentlich…
a) zu Fuß unterwegs bist
b) mit dem Fahrrad fährst
c) mit dem Auto fährst
d) mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst

» Wie oft duschst Du?
a) mehr als ein mal täglich
b) ein mal täglich
c) alle zwei Tage

» Wie lange stehst Du unter der Dusche?
a) weniger als 5 Minuten
b) etwa 5 Minuten
c) 10 Minuten und länger

» Wenn Du Produkte kaufst, achtest Du dann darauf, dass sie möglichst keine Verpackung haben?

» Wieviele gelbe Säcke sammeln sich bei Dir im Laufe einer Woche an? (ist bei uns der Plastikmüll)
a) 1-2
b) mehr als 2

» Wieviel Prozent der folgenden Produkte kaufst Du als Bioware? (a und b waren für mich ja irrelevant)
a) Fleisch und Fisch
b) Milchprodukte und Eier
c) Obst
d) Gemüse
e) Getreide

» Machst Du das Licht aus, wenn Du aus dem Zimmer gehst?

Die Umfrage hat mich nachdenklich gestimmt. Natürlich musste ich bei vielen Fragen nicht lange nachdenken. Ich mache fast immer das Licht aus, wenn ich das Zimmer verlasse und ermahne meinen Freund auch ständig, dass er das Licht ausmachen soll. Ich würde mir niemals einen Neuwagen kaufen, es sei denn, ich finde keinen gebrauchten Elektro- oder Hybridwagen – ganz abgesehen davon, dass ich zwar seit bald fünf Jahren den Führerschein habe, aber noch nie ein eigenes Auto hatte. Mein Freund hat einen gebrauchten Golf. Wir sind seit anderthalb Wochen nicht mehr Auto gefahren und ich bin nicht mehr ganz sicher, wo wir zuletzt geparkt haben. Ich dusche nicht mehr als ein mal täglich und selten länger als 5 Minuten. Wenn ich mir die Haare shamponiere, dann mache ich das Wasser aus.
Schwieriger war es einzuschätzen, wieviele Kilometer ich zu Fuß unterwegs bin – Auto, Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel tendieren bei mir gegen Null, ich komme nicht so oft aus dieser Kleinstadt raus. Wieviele Kilometer legen Ella und ich täglich zurück? Nicht, dass es umwelttechnisch sonderlich interessant wäre, aber mich hat es neugierig gemacht! (:
Wieviel Prozent meiner Lebensmittel kommen aus der Region? Wenige. Ich habe der guten Studentin auch erklärt, dass ich nicht weiß, wie ich das schätzen soll. Wo werden die Sojabohnen für meine Sojamilch angebaut? Wenn ich Leinsamen von Alnatura kaufe – woher kommen die dann ursprünglich?
Sicher sagen kann ich es nur bei Obst und Gemüse. Gemüse aus der Region zu kaufen ist kein Problem. Aber ich esse gerne Kiwi, Ananas, Bananen. Selbst während der Saisonzeit kommt mein Obst weitgehend aus Übersee. Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, im Winter nur eingelagerte Äpfel und Birnen zu essen…
Die Frage, die mich am meisten getroffen hat, ist, ob ich darauf achte, dass die Produkte, die ich kaufe, wenig Nebenabfallprodukte erzeugen. Ich habe alle Plastiktüten durch Stofftaschen ersetzt, aber weiter habe ich mich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt. Heutzutage ist fast alles in Plastik verpackt. Was kann man dagegen tun?

Wie hättet ihr die Fragen beantwortet? Was tut ihr – außer der veganen Ernährung – um unsere Umwelt zu schützen?


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Ella im Glück

EllaKaustange

Als ich letzte Woche bei Vegan Wonderland bestellt habe, ist auch die ein oder andere Kleinigkeit für Ella mit im Warenkorb gelandet. Momentan bekommt Ella noch „normales“ Hunderfutter (wobei normal bezogen auf Hundefutter ein dehnbarer Begriff ist, aber dazu ein andermal mehr), da es in ihrem Leben gerade genug Neues gibt. Ihre Ernährung werden wir in einigen Monaten noch mal umstellen, da ich mir auf Dauer ihr Biogourmethundefutter (mit Amaranth und Eiern von freilaufenden Hühnern! Beeindrucken, oder?), das sie auf der Pflegestelle bekommen hat, nicht leisten kann. Ob wir sie dann vegan ernähren, haben wir noch nicht entschieden…
Ehrlich gesagt bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass Hunde besonders heiß auf Gemüse sind. Aber weit gefehlt! Auf den Fotos seht ihr den überglücklichen Hund, der seine Eurostar Kaustange innerhalb von 20 Minuten vernichtet hat. Omnomnom (:

Habt einen guten Start in die neue Woche!


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Darf ich vorstellen: Ella

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Wahnsinn, wie sich durch Ellas Einzug unser Leben von einem Tag auf den nächsten komplett geändert hat! Wenn wir nicht gerade im Park sind und die Umgebung erkunden, würde ich mich am liebsten stundenlang zu Ella aufs Sofa kuscheln und ihr beim Schlafen zusehen…
Weil wir erstmal noch Zeit zum Kennenlernen brauchen, gibt es erstmal nur Fotos und irgendwann später längere Texte mit allen News!
Achja, wie wir zu Ella kamen, erfahrt ihr hier, hier, hier und hier!

nasserHund
Spaziergang