Kaffee, schwarz ohne Zucker vs Chai Latte

5 Kommentare

2013-01-18 06.30.50

Bis vor einer Woche habe ich mir nur höchst selten die Frage gestellt, was ich in einem Café bestellen soll. Kaffee war immer das Getränk meiner Wahl. Mit 16 Jahren bin ich zur Kaffeetrinkerin geworden, erst fand ich das braune Gebräu total widerlich und bin dann trotzdem dabei geblieben. Seitdem habe ich meine Koffeintoleranz immer weiter gesteigert – im letzten Jahr habe ich zwei mal täglich Kaffee gekocht. Ohne meine zwei bis drei Tassen am Vormittag habe ich erst gar nicht angefangen zu arbeiten. Eine zweite ähnlich hohe Dosis hat mich mein Nachmittagstief überstehen lassen. Eine gute Freundin meines Freundes hat mir, kurz nachdem wir zusammenkamen, sogar erzählt, dass es ihn wohl ziemlich beeindruckt hat, dass ich meinen Kaffee noch stärker koche als er. Kurzum: Ich bin ein Kaffeejunkie – jedes andere ungesunde Laster kann ich ablegen, aber ohne meinen geliebten Kaffee geht gar nichts! Oder doch?
In den letzten Wochen habe ich ja versucht, etwas genauer nachzuspüren, was meinem Körper wirklich gut tut. Dabei kam der Kaffee nicht so gut weg. Laut mehr oder weniger seriöser Internetquellen regt Kaffee die Magensäure an (stimmt das, Federchen?), was wiederum meine Bauchschmerzen erklären würde…
Zeitgleich bin ich auf dieses Video von Gabrielle Bernstein (wer Kris Carr kennt, kennt Gabby Bernstein, kennt Marie Forleo usw.). Was haltet ihr davon? Ich mag ihre Anekdote, wie sie am ersten Tag des neuen Jahres direkt ihren Vorsatz bricht (;
Wie auch immer: Ich habe es auf einen Versuch ankommen lassen. Eine Tasse Kaffee am morgen. Das wars. Und es geht tatsächlich ohne Entzugserscheinungen!

Erkenntnisse nach einer Woche:

» Ich brauche morgens nicht länger Zeit zum Wachwerden
» Weniger Kopfschmerzen, yeah!
» Ich schwitze weniger
» Der Kaffee schmeckt nicht mehr so gut wie vorher…
» Es wird Zeit für Fair Trade Kaffee!

Nun zum Chai Latte. Am Dienstag war ich mit einer Freundin „zum Kaffee“ verabredet (unpassende Redewendung, muss mir etwas besseres für die Zukunft überlegen). So eine Getränkekarte gibt gar nicht so viel her, wenn man die Sektion mit den Kaffeeheißgetränken auslässt, kein großer Teefan ist und den Coca-Cola-Konzern nicht unterstützen möchte. Gelandet bin ich bei Chai Latte mit Sojamilch. Vor der Kombination von Tee und Milch habe ich mich seit eines Sprachkurses in Südengland vor acht Jahren immer gefürchtet. Aber dann war ich von dem Tiger Spice Chai Latte richtig begeistert. Nur dass sich dann herausstellte, dass das Café ein Fertigprodukt verwendet (das man direkt vor Ort auch kaufen kann – wie praktisch!) und in dem Pulver wohl nur sehr wenig schwarze Teeblätter enthalten sind.

Edit: Nachdem dem Tiger Spice Chai Latte von David Rio nicht ganz zu trauen ist, steige ich nun doch wieder auf den etwas fad schmeckenden Chai Latte von Alnatura um.

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Autor: annagoesvegan

Anna. 23 Jahre. Psychologiestudentin. Seit acht Jahren Vegetarierin. Seit Juli 2012 vegan.

5 Kommentare zu “Kaffee, schwarz ohne Zucker vs Chai Latte

  1. Aber in dem Chai Pulver ist doch Milchpulver und Honig, dachte ich immer. Also in dem von David Rio ? ^.-

    Alles Liebe 😉

    • Hallo Nora! Danke für den Tipp! Auf der amerikanischen Website ist tatsächlich „honey granulates“ angegeben, auf meiner Packung, die ich zuhause hab, ist es nicht aufgeführt!
      Ich hatte auch gelesen, dass der Vanilla Chai von David Rio nicht vegan ist, der Tiger Spice aber schon!
      Ich werde das auf jeden Fall noch mal recherchieren!!

  2. Ich habe den Chai Latte mit Matcha, da steht explizit vegan auf der Packung und der ist ❤

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