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Kurze Pause

Bald steige ich wieder ein ins Bloggerleben, momentan bin ich aber ziemlich beschäftigt – siehe Foto.
Anfang kommender Woche verrate ich mehr!

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Frühlings-Niedergeschlagenheit und sonstiges berichtenswertes

Tulpen

Manche Tage sind so bescheuert, da kann man nur den Kopf schütteln. Ich versuche, mich nicht länger als 15 Minuten mit den Widrigkeiten des Alltags zu befassen und mich dann wieder den wirklich wichtigen Dingen zu widmen. So was wie Tulpen bestaunen oder Bücher über die Selbstversuche mittelmäßiger Autoren zu lesen. Oder Mittelmeerkrankheiten googeln. Was Pickles angeht, gibt es nämlich einige Neuigkeiten, über die ich zukünftig auf Dein Freund schreibe. Teil eins findet ihr hier. Ich hab dafür sogar „gezeichnet“. Am PC wie man sieht.
Morgen schauen wir uns eine Hündin an. Weil ich so ein gutes Gefühl bei der Sache habe, hab ich das Foto von Ella vorsichtshalber schon mal als Sperrbildschirmhintergrund bei meinem Iphone eingestellt. Hoffentlich muss ich nach dem morgigen Besuch bei Ella das Foto nicht wieder austauschen.

Sonst gibt es momentan nicht viel neues.
Das tolle Pinterestboard vom 23. Vegan Wednesday könnt ihr hier bestaunen.
Und bei uns gab es gestern übrigens Pfannkuchen gefüllt mit Champignong-„Sahne“-Soße, überacken mit Daiya-Käse. Lecker!

Habt noch eine schöne Woche!

Pfannkuchen


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Kaffee, schwarz ohne Zucker vs Chai Latte

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Bis vor einer Woche habe ich mir nur höchst selten die Frage gestellt, was ich in einem Café bestellen soll. Kaffee war immer das Getränk meiner Wahl. Mit 16 Jahren bin ich zur Kaffeetrinkerin geworden, erst fand ich das braune Gebräu total widerlich und bin dann trotzdem dabei geblieben. Seitdem habe ich meine Koffeintoleranz immer weiter gesteigert – im letzten Jahr habe ich zwei mal täglich Kaffee gekocht. Ohne meine zwei bis drei Tassen am Vormittag habe ich erst gar nicht angefangen zu arbeiten. Eine zweite ähnlich hohe Dosis hat mich mein Nachmittagstief überstehen lassen. Eine gute Freundin meines Freundes hat mir, kurz nachdem wir zusammenkamen, sogar erzählt, dass es ihn wohl ziemlich beeindruckt hat, dass ich meinen Kaffee noch stärker koche als er. Kurzum: Ich bin ein Kaffeejunkie – jedes andere ungesunde Laster kann ich ablegen, aber ohne meinen geliebten Kaffee geht gar nichts! Oder doch?
In den letzten Wochen habe ich ja versucht, etwas genauer nachzuspüren, was meinem Körper wirklich gut tut. Dabei kam der Kaffee nicht so gut weg. Laut mehr oder weniger seriöser Internetquellen regt Kaffee die Magensäure an (stimmt das, Federchen?), was wiederum meine Bauchschmerzen erklären würde…
Zeitgleich bin ich auf dieses Video von Gabrielle Bernstein (wer Kris Carr kennt, kennt Gabby Bernstein, kennt Marie Forleo usw.). Was haltet ihr davon? Ich mag ihre Anekdote, wie sie am ersten Tag des neuen Jahres direkt ihren Vorsatz bricht (;
Wie auch immer: Ich habe es auf einen Versuch ankommen lassen. Eine Tasse Kaffee am morgen. Das wars. Und es geht tatsächlich ohne Entzugserscheinungen!

Erkenntnisse nach einer Woche:

» Ich brauche morgens nicht länger Zeit zum Wachwerden
» Weniger Kopfschmerzen, yeah!
» Ich schwitze weniger
» Der Kaffee schmeckt nicht mehr so gut wie vorher…
» Es wird Zeit für Fair Trade Kaffee!

Nun zum Chai Latte. Am Dienstag war ich mit einer Freundin „zum Kaffee“ verabredet (unpassende Redewendung, muss mir etwas besseres für die Zukunft überlegen). So eine Getränkekarte gibt gar nicht so viel her, wenn man die Sektion mit den Kaffeeheißgetränken auslässt, kein großer Teefan ist und den Coca-Cola-Konzern nicht unterstützen möchte. Gelandet bin ich bei Chai Latte mit Sojamilch. Vor der Kombination von Tee und Milch habe ich mich seit eines Sprachkurses in Südengland vor acht Jahren immer gefürchtet. Aber dann war ich von dem Tiger Spice Chai Latte richtig begeistert. Nur dass sich dann herausstellte, dass das Café ein Fertigprodukt verwendet (das man direkt vor Ort auch kaufen kann – wie praktisch!) und in dem Pulver wohl nur sehr wenig schwarze Teeblätter enthalten sind.

Edit: Nachdem dem Tiger Spice Chai Latte von David Rio nicht ganz zu trauen ist, steige ich nun doch wieder auf den etwas fad schmeckenden Chai Latte von Alnatura um.


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Vegan Wednesday

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Yeah! Nach Monaten schaffe ich es endlich mal, beim Vegan Wednesday mitzumachen! Ich habs mir wirklich schon so oft vorgenommen und es dann wieder vergessen oder ich war unterwegs und konnte keine guten Fotos machen. Da ich den heutigen Tag aber zuhause mit Korrekturen verbracht habe, blieb zwischendurch Zeit zum Zubereiten, Kochen und Fotografieren!

GreenSmoothie

Frühstück:
Wie an jedem anderen Tag der letzten Woche auch, habe ich meinen Morgen mit einer großen Portion Vitamine begonnen. Leider habe ich gestern die letzten Blätter Grünkohl verbraucht und bin nicht mehr zum Einkaufen gekommen, deshalb ist der Smoothie nicht so schön chlorophyllgrün wie sonst. Verarbeitet habe ich eine Banane, eine halbe Gurke, frische Salatblätter, eine Kiwi und Physalis. Geschmacklich abgerundet mit einem Teelöffel Chiasamen, etwas Ahornsirup und Mangosaft.
Eine zweite Portion für den Nachmittag habe ich gleich mitvobereitet, davon gibts allerdings kein Foto (;

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Mittagessen:
Da ich immer abends koche, wenn mein Freund nach Hause kommt, gibt es mittags immer nur einen kleineren Snack. Diesmal Bulgursalat mit Cherrytomaten und Wassermelone als Nachtisch.
Nachmittags habe ich mir eine Kanne Kräutertee gemacht und meinen zweiten Smoothie getrunken.

Abendessen

Abendessen:
Wir hatten noch Wheaty Virginia Steaks im Kühlschrank, die wir unbedingt mal testen wollten. Mein Freund äußerte sich heute morgen wieder mal sehr unkonkret dazu, was er gerne esse möchte („Woher soll ich jetzt schon wissen, worauf ich heute Abend Lust habe?“) und so habe ich mir den ganzen Tag mehr oder weniger den Kopf zerbrochen, was ich als Beilage machen könnte. Jetzt habe ich eben gesehen, dass es bei Wheaty auch Rezepte gibt – zu spät!
Zu den Steaks gab es bei uns Ofengemüse (Paprika, Aubergine, Zwiebeln und viel Knoblauch) und frischen Salat!


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Vitamine ahoi!

greenjuice

Sonntag Abend alleine auf dem Sofa mit einem leckeren grünen Smoothie. Die Idee, einen Teil meiner Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme in Form von Säften zu mir zu nehmen, ist wirklich ein Gewinn für meine Gesundheit! Seit ein paar Tagen habe ich mein Smoothie-Rezept noch ein wenig angereichert – statt langweiligen Salatblättern verwende ich jetzt zusätzlich Grünkohl (und Gurke, nebenbei bemerkt). So ganz kann man sich dem Kale-Hype der veganen US-Blogs dann doch nicht entziehen. Und warum auch? Grünkohl scheint ja tatsächlich voller gesunder Nährstoffe zu stecken.

Außerdem habe ich in den letzten Tagen die ersten Rezepte aus Crazy Sexy Kitchen ausprobiert. Nachdem ich mich der Herausforderung Zucchinispaghetti kühn gestellt habe, war ich weiter neugierig. In den sechs Monaten, die ich jetzt schon vegan lebe, habe ich vermutlich mehr neue Lebensmittel probiert als in den sechs Jahren zuvor. Fast automatisch beginnt man, mit Ersatzprodukten zu experimentieren; statt der Sojamilch landet irgendwann auch mal die Mandelmilch im Einkaufskorb; nachdem man pfannenfertiges Veggie Gyros mehrfach gegessen hat, hat man irgendwann den ersten eigenmarinierten Seitan auf dem Teller. Für mich geht es momentan aber wieder zurück zu den Basics – zu einigen Lebensmitteln und Zutaten, die nicht speziell für Veggies hergestellt werden, die ich aber schon lange nicht mehr – oder noch nie – gegessen habe.
Donnerstag gab es deshalb Rosenkohl. Zuletzt gegessen? In meiner Kindheit. Und für wenig schmackhaft und viel zu bitter befunden. In Kris‘ Rezept Roasted Brussels Sprouts with Pistachios and Cipollini Onions wird das Gemüse mit dem zauberhaften Namen mit etwas Olivenöl, Kräutern und Pistazien im Ofen geröstet. Das Ergebnis war überzeugend. Das Rezept findet ihr übrigens bei Oprah.
Am Tag danach habe ich doch mal wieder Kohlenhydrate in Form von Weizenwraps (es gab leider keine Vollkornwraps) gegessen. Belegt haben wir die Wraps mit Cashew Frischkäse, getrockneten Tomaten, Champignons und frischem Rucola. Schmeckt nach einem aromatischen Sommerpicknick in der Toscana!
Das Rezept für den Cashewfrischkäse findet ihr auch in Crazy Sexy Kitchen und wie versprochen werde ich kommende Woche noch mal ausführlicher über beide Bücher schreiben!

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Und zum Abschluss noch ein Tipp: Über den VEBU-Newsletter wurde ich auf einen tollen Blog aufmerksam gemacht: Runvegan. Illith hat einen ziemlich coolen Post verfasst, der für den ein oder anderen Neuveganer ganz hilfreich sein könnte. Ich finde es immer ganz gut, ein paar Links parat zu haben, wenn sich Freunde oder Bekannte zum Thema Veganismus informieren wollten. Vegan in 11 Schritten ist schon mal eine ganz gute Informationsquelle, wenn man noch vor der Entscheidung steht, ob vegan oder nicht!

Außerdem wurde ich von der lieben Miss Viwi getaggt. Momentan finde ich nicht die Zeit, einen ganzen Post mit Hintergrundfakts über mich zu verfassen, ihre 11 Fragen werde ich aber auf jeden Fall in den kommenden Tagen in ihrer Kommentarfunktion beantworten. Wollt ihr auch beim Taggen mitmachen? Die elf Fragen findet ihr hier. Viel Spaß!


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Crazy Sexy Detox

Januar, mein Gesundheitsmonat. Nachdem ich Ende Dezember wieder gemerkt habe, wie schwer es ist, viele verschiedene Ziele gleichzeitig zu verfolgen, habe ich mir vorgenommen, mir nichts vorzunehmen.
Und tatsächlich – es funktioniert. Statt to-do-Listen zu schreiben, werde ich aktiv. Montag Abend stand ich plötzlich in der Küche und habe mit einem Schälmesser vier große Zucchini zu „Spaghetti“ verarbeitet. Eine Freundin hatte mir das scheinbar berühmte Rezept von Attila Hildmann empfohlen und obwohl mir bei bei dem Gedanken an Fake-Spaghetti nicht ganz wohl war, wollte ich mich furchtlos zeigen.
Das Ergebnis war etwas enttäuschend. Obwohl ich mich sehr genau ans Rezept gehalten habe, hat mich das Gericht aber nicht ganz überzeugt. Mir war die Carbonarasoße mit Mandelmus und Räuchertofu zu würzig, mit einer leichten Soße hätten mir die Zucchinispaghetti besser geschmeckt.
Falls ihr auch euer Glück versuchen wollt, findet ihr das Rezept zum Beispiel hier.

Der Gedanke an die Vegan for fit Challenge ließ mich jedoch nicht los. Welcher Monat passt besser als Januar? Da ich mich nicht ganz der Zielgruppe von Attila zugehörig fühle und mich seine Art der Kochbuchvermarktung nicht anspricht, habe ich mich nach meinem eigenen Deotx-Diät-Rundum-Gesund-Guru umgesehen. Und gefunden habe ich Kris Carr. In meinem Bücherregal. Crazy Sexy Diet hatte ich mir irgendwann im Sommer bestellt, und bin dann nie dazu gekommen, es komplett zu lesen. Jetzt liegt es immer in Reichweite, ebenso wie ihr neustes Buch Crazy Sexy Kitchen mit ganz vielen veganen Rezepten.
Natürlich gibt so ein Buch nicht so viel neues her. Dass Zucker und Alkohol nicht nur dick machen, sondern auch ungesund ist, wissen wir alle. Dass wir den leckeren veganen Cupcake ab und zu durch Obst ersetzen sollten auch. Das Wissen allein hat mir aber in den letzten Jahren meist nicht viel gebracht. Und dann schlage ich letzte Woche das Buch auf und die zuckersüße Kris Carr, die über 40 ist aber wie Anfang 30 aussieht, strahlt mich an. Plötzlich war es einfacher, die Vorsätze durchzuhalten. Mit Attila konnte ich mich nie identifizieren, mit Kris schon. Bei ihr sieht Grünkohl tatsächlich sexy aus.
So habe ich mich daran gemacht, mein Leben weiter umzustellen, um gesund und fit zu werden und zu bleiben. Manche Ernährungsweisen und Angewohnheiten umzustellen, fällt mir leichter als gedacht. Alkohol? Kein Bedürfnis. Zucker? Kuchen? Schokolade? Vermisse ich nicht. Weißbrot und Nudeln? Ich hab‘ doch Salat und Gemüse – und das in größeren Mengen als je zuvor. Smoothies und Säfte bringen mich neuerdings durch den Tag. Mein heutiges Frühstück habe ich für euch fotografiert, ich habe mich nämlich mal wieder furchtlos gezeigt und zum ersten mal Salat in meinen Smoothie gemischt. Erstaunlicherweise lecker. Wer weiß, vielleicht fühlt es sich irgendwann auch ganz normal an Zucchinispaghetti zuzubereiten und Kalechips zu essen.

Kris Carr über Zucker:
Let’s get one thing straight. You are sweet enough. In your original state you ooze magic honey. Unicorns want to lick you.

GreenSmoothie


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TIPP: L’incontro Karlsruhe

Übers Wochenende war meine liebste Linda zu Besuch und um diesen Anlass angemessen zu würdigen, haben wir einen Ausflug nach Karlsruhe ins L’incontro gemacht.
Ich war selbst auch noch nie da gewesen und super gespannt auf das vegane Angebot! Zunächst noch als Tipp: Wenn man Samstag Abend im L’incontro essen möchte, sollte man auf jeden Fall vorher einen Tisch reservieren. Das gemütliche Restaurant direkt am Mühlburger Tor bietet Wohlfühlatmosphäre, war aber doch recht gut besucht. Zunächst wurde uns die normale Speisekarte ausgehändigt, in der die veganen Gerichte leider nicht gekennzeichnet sind. Eine kurze Nachfrage genügte jedoch und uns wurden die veganen Speisekarte gereicht. Trotzdem schade, dass es getrennte Karten gibt und auch sonst nirgends im Restaurant auf das vegane Angebot aufmerksam gemacht wird.
Um den Appetit anzuregen, kann man die vegane Speisekarte im Internet schon mal durchblättern. Als Veganer hat man sich ja meist daran gewöhnt, im Restaurant aus zwei bis drei veganen Gerichten auszuwählen (wenn überhaupt!) – wir waren dann erstmal komplett überfordert, da alles so verlockend klang! Entschieden haben wir uns dann für eine gemeinsame Vorspeise verschiedener Bruschetta, für mich gabs anschließend einen Gemüseauflauf mit Béchamelsauce und Linda hat ein Pastagericht mit frischem Gemüse gewählt. Die Portionen waren allerdings so reichlich, dass wir im Anschluss auf die vegane Mousse au chocolat, die Alessandro uns noch anbot, verzichten mussten. Aber ich komme bald wieder!

L’incontro
Leopoldstraße 3
76133 Karlsruhe
http://www.lincontro.de/

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Bruschette miste: Geröstetes Chiabatta mit Tomate, Knoblauch, Tofu, Paprika, Aubergine und Rucola
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Pasta alle Vedure: Nudeln mit Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, frischen Kräutern und scharfem Olivenöl
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Vedura alla Francese: Gemüseauflauf mit Spinat, Brokkoli, Blumenkohl, Karotten und Zucchini in veganer Bèchamelsauce