Vegan in Dublin & Galway – Teil I

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Ja, ich weiß – einige versprochene Posts von mir stehen noch aus (unter anderem das Rezept für die vegane Lasagne und ein längerer Artikel über Kanada). Die Lasagne muss aber erst noch mal gekocht und das Rezept verfeinert werden (am Mittwoch wahrscheinlich), und die Kanadabilder sind nach wie vor auf der Kamara meiner Mutter – sie hat die meisten Fotos gemacht, da mein Handy nicht die tollsten Bilder schießt.

In der Zwischenzeit gibt es dafür erstmal einen anderen Artikel.
Kommenden Freitag fliege ich mit dem Liebsten nach Irland, dem Land meiner Träume. Vier mal war ich schon dort, habe Dublin bei jedem Aufenthalt aufs neue erkundet und erobert und fühle mich mittlerweile fast einheimisch. Den Süden Irlands sowie die Westküste habe ich auch schon bereist und lieben gelernt. Diesmal wird es aber eine entspanntere Reise mit nur zwei Stops. Freitag fliegen wir direkt nach Dublin, Samstag geht es mit dem Bus Éireann nach Galway, wo wir die ersten fünf Tage verbringen. Und Mitte kommender Woche geht es zurück nach Dublin, um noch mal die Hauptstadt hautnah zu erleben, all meine Lieblingsantiquariate aufzusuchen, ausgiebig im Drundrum Towncenter zu shoppen, abends in einem Pub in Temple Bar den anderen Gästen beim Guinesstrinken zuzuschauen (kein Reinheitsgebot von Bier in Irland, daher kein Guiness für mich!) und natürlich all die veganen Restaurants und Cafés aufzusuchen, die Dublin zu bieten hat.
Natürlich habe ich bereits im Voraus recherchiert und schon Inspirationen gesammelt, wo ich gerne hinmöchte. Heute gibt es Teil eins zu Dublin, morgen folgt Teil zwei zu Galway.

Dublin:

Das Cornucopia scheint ein absolutes MUSS zu sein, denn die Website ist fantastisch! Wer sich in Dublin auskennt: Die Wicklow Street ist super zentral gelegen, sozusagen in einem Dreieck zwischen Grafton Street (der Einkaufsmeile!) und dem Touristenbüro in der alten Kirche. Das Cornucopia gibt es schon seit 1986, scheint also so richtig etabliert in Dublin zu sein – trotzdem war ich noch nie zuvor dort (bin ich eigentlich immer daran vorbeigelaufen?).
Die Website verspricht vegetarische Vollkornkost, auf der Online Speisekarte ist genau angegeben, welche Rezepte vegan sind. Auf den ersten Blick sprechen mich besonders die Garlic potatoes with roast hazelnuts in vegan mayonnaise an, aber es gibt auch vegane Kokosnuss-Vanille-Torte mit Seidentofu. Yam!

Natasha’s Food passt zwar weder in die Kategorie Restaurant oder Café, muss hier aber trotzdem aufgeführt werden. Allein schon weil ich ihre Website einfach hinreißend finde! Natasha verkauft selbstgemachte vegane und zum Teil sogar rohköstliche Kracker, Kuchen und Konfekt. Diese verkauft sie jeden Samstag auf dem Farmer’s Market in Temple Bar. Als ich das letzte mal 2009 auf dem Farmer’s Market war, gab es ihren Stand ziemlich sicher noch nicht. Dafür erinnere ich mich an großartige vegetarische Sandwiches, den Geruch von frischem Brot und viele Stände mit frischem Obst und Gemüse aus der Region. Der Samstag Morgen in Dublin ist also schon verplant!

Govinda’s scheint ganz schön bekannt zu sein und glücklicherweise gibt es gleich mehrere Filialen in Dublin. Die Homepage verwirrt mich mit ihren hinduistischen (?) Yogaimpressionen. Dennoch sind die meisten Reviews sehr positiv, alle Speisen sind vegetarisch und es gibt sicherlich die ein oder andere vegane Alternative. Außerdem gibt es frisch gepresste Säfte und die Salad Rolls klingen auch gar nicht schlecht!

Avoca ist irgendwie alles: Laden, Restaurant, Kantine, Café und Bäckerei in einem. Und für mich ein Stück Heimat. Bei meinem letzten Aufenthalt in Dublin bin ich fast jeden Tag vorbeigegangen, da ich mich hauptsächlich von den köstlichen Mixed Berry Scones ernährt habe, die Avoca verkauft. Ursprünglich hat Avoca Wolle „hergestellt“ und verkauft die Produkte ihrer Eigenmarke in den zehn Filialen in Irland. Der Laden in der Suffolk Street in Dublin bietet aber neben denn Wolljacken auf drei Stockwerken allen möglichen Krims Krams, den man sicher nicht unbedingt braucht, aber umso mehr haben möchte. Im untersten Stockwerk gibt es eine große Salatbar (nicht alles ist vegetarisch/vegan, aber die Mitarbeiter klären einen gerne auf, was man davon essen kann) und einen großen Sitzbereich, im obersten Stockwerk befindet sich ein hübsches Café mit selbstgebackenen Kuchen und einer schönen Aussicht. Brötchen, Süßstückchen und Scones werden im Erdgeschoss verkauft. Im Onlineshop kann man sich leider nur die Produkte der Hausmarke aus Schafswolle anschauen, der Laden bietet aber auch jede Menge vegane Artikel wie Bücher, Küchenutensilien und Kinderspielzeug!

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Autor: annagoesvegan

Anna. 23 Jahre. Psychologiestudentin. Seit acht Jahren Vegetarierin. Seit Juli 2012 vegan.

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